Tatort+

Watzlawick liegt unglücklich tot unterm Südfelsen. Seine Bootcamp-Schutzbefohlenen (Azok) nehmen daraufhin Frau Lesieg als UFo, bzw. Lena als Geisel. Panne futtert ordentlich Magic Mushrooms und Baby pinkelt immer noch ein. Dafür hat Mario aber schon den Helikopter bestellt und am Schluss geht das Boot sowieso unter. Wer war der Täter? Keine Ahnung, aber spätestens nächsten Sonntag wird es aufgelöst. Oder vorher schon in der Blöd-Zeitung.

Sprungmarke

Flashback.WWDC

Vorgestern ist wieder ist eine neue Version des berüchtigten Mac-Trojaners aufgetaucht. Die erste Version der Malware täuschte noch vor, ein Flesh-Installer zu sein. Nun reicht schon der Besuch einer bunten Webseite, sofern nicht Mikrosoft Wörd auf dem Rechner des Anwenders installiert ist. Im nächsten Schritt kommt die Meldung, dass alle Eintrittskarten (“Tickets”) sold-out sind und man sich mit aktiviertem Jawa im Brauser Session-Vijos angucken soll, wo genau erklärt wird, wozu AtomicReferenceArray eigentlich gut ist. Im Endeffekt werden aber im Hintergrund  Suchmaschinen-Ergebnisse manipuliert und mutmaßlich osteuropäische Cyber-Gangs ergaunern sich Kleinbeträge durch Werbeeinnahmen.

Nuttenschlitzer

Ausgerechnet Seidel kriegt eine zweite Chance, und Frau Mey vor lauter Stress den Tinnitus. Währenddessen kümmert sich Steier um das Täterprofil.

Markus Förster verarscht zwar seine Frau, die wunderschöne Zahmia. Doch es ist der Nachbar, der eingewickelt in Frischhaltefolie die leichten Mädchen übertötet, ohne eigene DNA zu hinterlassen.

Fieser Thriller gestern.

Tatort im Doppelpack

Ballauf mit Keppler und Freddy mit Eva. Im ersten Teil Straßenkinderdrama in Leipzig, danach Serienmörderthriller in Köln. Verbindendes Element: Fingerabdruck der vermissten Anna. Schuldig im Sinne der Anklage: Franziska (was die geklauten Kekse betrifft). Name der Casting Agentur: Last Exit Success. Filmmusik: schwermütige Cello Phrasen. Dramaturgie: Wettlauf mit der Zeit im Zeitraffer. Mehr war’s leider nicht, außer natürlich mittelmäßige GEZ-finanzierte Feiertagsfernsehunterhaltung.

Gesammelte Meinungen: Ben, KopkaAlexander Platz

Jeanne! Jeanne! Jeanne!

Eigentlich genau das richtige Kinowetter, um mal wieder in die Evi-Lichtspiele zu tapern. Es läuft die französische Komödie «Et si on vivait tous ensemble», mit großartigen Schauspielern aus den 70ern. Unter anderen Geraldine Chaplin, Jane Fonda und Pierre Richard. An letzterem erinnert man sich von früher™ als der große Blonde mit dem schwarzen Schuh. Hier spielt er einen tragischen Alzheimer Fall.

Die ganze Clique gründet also zu fünft eine Alten-WG und bestellt Rinderhälften im Internet. Ein Swimmingpool für die Enkel muss auch noch her. Nebenher werden die Herztabletten gegen Viagra getauscht und Champagnergläser auf rosa Särge gestellt. Daniel Brühl ist Dirk und schreibt über das alles seine ethnologische Doktorarbeit.

Im Gegensatz zu Wolke 9 zu ähnlichem Thema, wo man vorletztes Jahr nur gähnen konnte, ein ganz unterhaltsamer Streifen. Zwecks Filmnachbesprechung und Flipperspiel noch in ZKs zweites Wohnzimmer Blue Café.

Piano, Gesang und Cajón

Storch in Frankreich

Symbolbild; Foto: (CC)Ela2007

Schon wieder sind drei Wochen ’rum und draußen ist es immer noch kalt und grau. Was liegt also näher, als mal wieder zum Wartburgplatz zu tapern und schöne Live-Musik zu genießen. Diesmal stehen Mme Cigogne auf dem Programm. Zwei Mädels und ein Bub machen so traurige spätpubertäre Folkmusik mit deutschen und englischen Texten. Aber bevor uns das Sperma flockig zu werden droht, ziehen wir lieber unsere Schuhe aus. Als Zugabe noch ein paar Akkorde Stakkato bis hoch zum dreigestrichenen c’’’. Ganz netter Abend.