RAW Like Sushi

Nachdem ihr Auftritt ins Reichsbahnausbesserungswerk verlegt wurde, war ich eigentlich skeptisch, aber Mother Cherry (Jahrgang 1964) schafft es sogar, das unsägliche Ass-tra zu rocken. Zwischen Harfengezupfe, wunderbar warmen Basslines und ätzend harten Synthie-Grooves bringt sie locker ihren Back-Katalog auf die Bühne. Von Broken Politics, Blank Project bis 7 Seconds. Sogar Buffalo Stance wird noch gerappt. Als Zugabe Cole Porter. Schon jetzt eins der besten Konzerte des Jahres.

https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2019/02/konzertkritik-neneh-cherry-astra-kulturhaus-berlin.html

Bruno ganz tot

Nachdem er wegen Marion seine Unsterblichkeit als Engel aufgegeben hat, schlug das Herz seiner Filmpartnerin Solveig schon leider nur noch 20 Jahre. Und sein Kompagnon z.B. Otto Spalt weilt mittlerweile 5 Jahre nicht mehr unter uns.

Zur Erinnerung hier ein kleiner Ausflug in die Höhle des Nick. Ick sich ma: eigentlich die einzige Szene in dem Streifen, wo man nicht gegen Müdigkeit ankämpfen muss

Bruno Ganz geht nicht mehr einkaufen

Sportschau

Statt Fußballgetrete und Tschammerpokal heute ab viertel sechs auf Das Erste zur Abwechslung mal wieder Eisschnelllauf mit drei L. Aus Bayern natürlich, genauer gesagt Inzell mit zwei L. Ob aber Claudia Pechstein (auf dem Bild die Frau in der Mitte zwischen Gabriele Hirschbichler und Michelle Uhrig) nun antritt oder aus Protest denn doch vielleicht nicht, dürfte wohl das Spannendste bei der Veranstaltung sein.

https://www.müggelturm.berlin

Die Unsichtbaren

Mit Freikarten von die Zeit gehts ins Ku’damm Kino an der Uhland. Themenabend gestern: Hanni und Nanni haben nicht nach Auschwitz gewollt. Die vorderen Sitzreihen sind schon reserviert für Regierenden und sonstige Wichtigkeiten. Nach kurzer Einleitung der Intendantin des RBB geht es auch gleich los. Der Streifen schafft gerade so den Spagat zwischen Schnarchdokumentation und Schmusdramolett dank der Mitwirkung von so bewährten Darstellern wie Florian Lukas, Maren Eggert und Robert Hunger-Bühler. Außerdem Andreas Schmidt in einer seiner letzten Rollen. Nach dem Abspann kriegt Oma Lévy noch das Mikrofon in die Hand gedrückt, wobei die 90-jährige fast lebendiger wirkt als Interviewer und Regisseur zusammen. Zu dem pädagogischen Gedöns von wegen Gefahr des Antisemitismus in der heutigen Zeit empfehle ich aber lieber ganz unorthodox die Kippah auch mal abzusetzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte ihren Rabbi oder sonstigen selbst gewählten Hohepriester.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Unsichtbaren_–_Wir_wollen_leben

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/ard-film-ueber-hanni-levy-ich-war-da-ich-war-blond-ich-war-berlinerin/23869750.html

Alle Jahre wieder …

So wie 2015, 2016 und 2017 klicken wir natürlich auch 2018 wieder aus lauter Langeweile jedes Gewinnspiel im Internet und wundern uns hinterher über die viele Spam im Elektrobriefkasten – hier eine kleine Auswahl: