Marie und Joseph

Nicht der Papa hat die kleine Tochter damals totgeschüttelt, sondern Frau Dr. selber aus Versehen für immer einschlafen lassen. Die hatte da praktischerweise schon ein Verhältnis mit dem Gerichtsmediziner.

Damit das jetzt nicht doch noch rauskommt, kriegt Leo das Küchenmesser zwischen die Rippen und tanzt auf dem Herrenklo in Zeitlupe seinen Namen. Also muss die Lürsen den Fall erstmal selber kegeln. Aber Stedefreund ist zufällig auch wieder aus Afghanistan zurück (zu viel Blut) und wir verfolgen die Verhöre. Nachdem der Zwillingsbruder mit seinen Drohungen vor Ingas Auto läuft, wird letztendlich alles aufgeklärt.

Düsteres Drama aus HB gestern, wobei die Schauspieler wohl mehr gezittert haben wie wir Zuschauer.

Untitled

Kippenbergers Erbe im Hamburger Bahnhof. Treppe hoch, Treppe runter. Plakate, Zeichnungen, Bemalte Hotelrechnungen & Spiegel, Installationen, Skulpturen und natürlich jede Menge Musik, Best of Beuys, ja ja nee nee, Neubauten, Tödliche Doris, SO36 damals, Claudia Skoda und Gudrun Gut hat auch eine trackllist am Start.
sehr gut | very good.

Frohe Weihnachten!

residentsAngeblich als Pornodarsteller  in LA gescheitert, dafür jetzt nochmal mit zwei von seinen alten Eyeball Buddies auf Jubiläumstour. Statt Randy & Mandy also Randy, Bob und Chuck.  Maurice darf dafür zuhause bleiben. Zwischen Schneemann und Santa Dog werden 40 Jahre Bandgeschichte zelebriert.

Im ersten Anlauf versagt der Ton, anscheinend ist im Apfel noch der Wurm drin. Doch dann kann es endlich losgehen – Are you ready for A picnic in the jungle?

Ordentlich Krach u.a. vom Commercial AlbumWormwood, Demons Dance Alone, The Bunny Boy, Duck Stab.

Und auch The man in the dark sedan in Erinnerung an Snakefinger, der 1987 viel zu früh schon von der Bühne gefallen ist.

Am Schluss wird der Baum aufgepumpt und Auld Lang Syne begleitet uns ins neue Jahr.

Nachtrag: Äitschpi war anscheinend auch da und hat eine fundiert Kritik verfasst. Nachzulesen im Tagesspitzel vom Samstag (Totes Holz only)

weg ist das Ziel

Erste Etappe Bremen. Campingplatz am Stadtwaldsee, grüne Idylle zwischen Autobahn und Universitätsgelände. Waschraum Transpondergesichert. Straßenbahn in die Altstadt. Hahn, Katze, Hund und Esel hinterm Rathaus. Roland davor. Fotografieren und Flanieren, solange wie die Sonne scheint.

Zurück zum Zelt, ein paar Stunden Schlaf bis es schauert morgens um Sechs. Warme Dusche, Nutellaschrippe und weiter Richtung Westen.

Der Schnoor by michfiel
Der Schnoor, a photo by michfiel on Flickr.

Am frühen Nachmittag in den Niederlanden. Pralle Sonne, Vatertag. Aus den Coffeeshops weht süßlicher Duft. Varsseveldsestraatweg, nochmal tanken am Automaten und großes Hallo bei der Emmaschool. Zelt aufgebaut und wieder rüber nach Germany. Irish Pub einen Chickenburger, der Hunger treibt’s rein.

Freitag Frühstück, Workshops, Geschrammel und Eierkuchen. Wahlweise süß mit Zimt oder herzhaft Schinken/Käse. Am Abend Minikonzerte, Sessions und Flaschenbier.

Samstag auch Workshops und Konzerte, aber erstmal zum Winterswijk Markt. Dropjes einkaufen und Pikantje natürlich. Straßenmusik. Kurz danach Gewitter, zurück und anstellen am Grill. Auftritt UkuleleBerlin.

Sonntag Abschied nehmen und durchgeknattert bis HH. Ausflug mit der HVV zum Hafenfest. Witzige Durchsagen Jan Vetter und andere. QM2 legt ab, Gorch Fuck liegt rum. Nächsten Morgen Richtung Horn und zum Mittag wieder zuhause. Schön wars.

Das ist die Mailbox von Lukas Schäfer, bitte sprechen Sie nach dem Piep

Charles Lindbergh alias Roman Sasse pendelt freiberuflich zwischen Köln und Leipzig bzw. Schäfer-zweiwöchentlich zwischen Simone und Ruth (Junghanns). Die Sekretärin bei Pretesto sorgt derweil für das Rundum-Sorglos-Paket. Dummerweise wird dann aber einer seiner Söhne entführt und ein Fußballvereinskollege brutal überfahren. Der Nikolaus hat hingegen nur Klimaanlagen schwarz ausgeliefert.

Jetzt erpresst ihn also der eigene Schwager, der will Kreditkartennummern an die Russen verhökern. Nur kommt keiner mehr ans Passwort. Weder Brute Force noch IT-Storage.

Rocky Horror Picture Show. Peinlich kleinbürgerliches Privatdrama. Barnaby Metschurat und die anderen Schauspieler haben auch schon bessere Rollen gespielt. Nur die gehörnten (Ehe‑)Frauen sorgen wenigstens für unfreiwillige Komik. Die eine völlig durch den Wind: „ich muss das Bett beziehen“ und die Andere hat nichts gemerkt: „ich war doch blöd“.

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/tatort-trautes-heim-100.html

Unterirdische Gastlichkeit

Diesen Sonnabend waren überall diverse Veranstaltungen angekündigt. The Pretty Things sollten mal wieder mindestens von Mitternacht bis Morgens um sechs spielen, die Freie Musikschule Lichterfelde-West lud ein zum Ukulelentag und Record Store Day gab es denn wohl auch noch diverse Konzerte.
Stattdessen verschlug es uns in den Auenkeller in der Wilhelmsaue 188 118A, wo Magdalenas Oma ihren genullten Geburtstag nachfeierte. Und der Wecker klingelt auch nicht mehr um 6:00 Uhr morgens.
auenkeller
Wir essen lecker warmgehaltenes und trinken Sekt und Bier, gucken alte Dias und dann werden die Tische beiseitegerückt und gezappelt. U.a. zu The Blues Brothers - Everybody Needs Somebody to Love, Led Zeppelin – Stairway to Heaven und The Rolling Stones – Brown Sugar.
Gegen Zwölf dann doch schon müde. Mit auf dem Heimweg: Alex Harvey Band – The Faith Healer.