Liebe, Tod und Teufel

Nach „Gegen die Wand“ und „Auf der anderen Seite“ der letzte Teil der Trilogie von Fatih Akın. The Cut behandelt den Völkermord an den Armeniern und flimmert entsprechend schwermütig über die Leinwand. Leider birgt das Thema denn auch wenig Abwechslung. Nachdem wir eine Stunde Wüstensand überstanden haben, Nazaret die Nichte erlöst hat und irgendwann sogar der Krieg zu Ende ist, muss noch die Schiffstoilette von Erbrochenen gereinigt werden. Und Baba von Kuba über Florida nach North Dakota reisen, nur um wenigstens eine der verlorenen Töchter wieder zu finden. Amen.

Fuerteventura

Morro Jable (ca. 1970)

Morro Jable (ca. 1970)

Dreieinhalbtausend Kilometer mit der Kerosinschleuder in Richtung Kanarische Inseln. Außer Palmen und Aloe vera ziemlich wenig Vegetation, dafür umso mehr Sand und am Strand der übliche Touristen-Klimbim. Baden, Sonne und Tapas.

Skate-Berlin

Treffpunkt Winterfeldtplatz.
logo Um Dreiviertel Acht über Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße Richtung Siegessäule und erstmal den 17 Juni westwärts zur Franklin. Über Moabit und Alt-Moabit Marathon-mäßig zum Kanzleramt. Im zickzack durch Mitte-Gassen bis Wilhelm Piek Torstraße und Straußberger Platz links Richtung Kreuzberg zum Schlesischen. Eisessen in der Falkenstein. Hinterm Görli rüber zum Südstern und via Monumenten Grunewaldstraße steige ich verfrüht aus und bin wieder zuhause bzw. im Robbengatter.

BLÖD zum Mauerfall

Vor der Wiedervereinigung kam bekanntlich die Grenzöffnung, beziehungsweise nach
dem Fall des sog. Antifaschistischen Schutzwalls ist vor der Herstellung der Einheit Deutschlands gewesen. Natürlich läßt sich die Axel Springer Postille nicht lumpen und verkauft 40 Millionen Haushalte als Werbekunden. Also fünf Minuten Zeit nehmen und Widerspruchsmail an keinebildzummauerfall@bild.de (Anleitung hier bei BILDblog).
Nur einen Aufkleber muss ich mir deshalb nicht auch noch auf den Briefkasten kleben. Ich finde schon die naiv-ketzerischen “Keine Werbung einwerfen” meiner Nachbarn total überflüssig …

OZ

IMG_0756 copy
(Symbolfoto)

Die Bundespolizei war im Einsatz und fand ein frisches Graffiti [sic] mit dem Schriftzug OZ auf der Abdeckung einer Stromschiene. Eine Dose und ein Rucksack wurden bei ihm gefunden.

Aber hallo Spargel Online, die Geschichte mit dem vermeintlichen Unfall könnt ihr so höchstens Oma Erna verkaufen! Das erinnert doch eher an den alten Südstaatenwitz von dem Schwarzen mit 10 Messerstichen im Rücken, wo der eine Sheriff zu dem anderen meint: „was für ein entsetzlicher Selbstmord“.

Nebenbei bemerkt: die Form Graffiti ist bereits der Plural, der Singular lautet Graffito.

R.I.P.
Weiterlesen

Lange Freitagnacht Bayri

Café_Haber_land

Frühlingsrollen oder Rostbratwurst?

Schefff getroffen, Lage abgecheckt.

18 Uhr V.I.P.
19 Uhr Einlass fürs Volk. Großformatige Bilder, Kopfhörer Station, Flachbildschirme (Multimedia? – Z.Z. außer Funktion).

Evi mit Handy im E Netz getroffen, Bussi und weiter.

B A C H M A N N Gin Tonic
Knochentrocken Nr 3, Kein Zitronen-Wodka
Dr Pepper Snapple Group (Schweppes)

EB DAVIS Tresentreff Sittin’ on the dock of the bay

Lachgas Zahnarztpraxis
Obst und Gemüse

Terrasse

Tuxedomoon

Im Roten Salon.

Vorprogramm Roger Döring (Dictaphone) – schöne Loops mit Bariton Sax.

Raucherpause, Peter Principle startet seine Bassläufe, Projektion geht an. Bruce Geduldig nimmt uns mit auf eine psychotische Reise und zeigt verstörende Video Schnipsel.

Steven Brown am Piano und mit Klarinette. Luc Van Lieshout kann außer Trompete auch wunderschön Mundharmonika spielen.

Zwischendurch ein paar ganz alte Nummern. Jedoch nicht lustlos aufgewärmt, sondern in die Jetztzeit gebeamt mit Hilfe Blaine Reininger’s neues Effektgerät-Gadget. Und Krachgitarre und Violine natürlich. Nervous Guy, Seeding the Clouds, …

Als letztes Lied ihr erstes Lied, was sie irgendwann vor Lichtjahren, in einem anderen Universum, aus einem schwarzen Loch heraus komponiert haben. Lightbulb Overkill.

http://tuxedomoon.co

Dieser Beitrag ist ein Update zu folgenden Weblog Einträgen:
http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/?p=6771
http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/?p=287

Nachtrag: “Hyper Hyper” Baxter hat anscheinend die Gabe, wirklich jeden Klumpen Gold der Musikgeschichte in ein Stück Scheiße zu verwandeln (und v.a. bei Eigenkompositionen auch umgekehrt) – Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass die Ohren anfangen zu bluten.

Kneiz und Kiepe

Ich konnte mit Kreuzberg nie so viel anfangen. Außer, dass es vor der Wende vom Wedding aus gesehen quer auf der anderen Seite von Westberlin, Berlin (West), West-Berlin lag. Dazwischen U-Bahngeisterbahnhöfe. Und am Wochenende war man gezwungenermaßen mit dem N19/N16 noch länger unterwegs.

Vereinfacht gesagt, 61 ist Tempelhof und 36 Neukölln.

Mit ein bisschen Allgemeinbildung kann natürlich selbst ein im morbiden Moabit der Sechziger Geborener die Rätsel des Quiz’ aus dem Weblog der Schülerzeitung von die Leibniz-Schule lösen. Bzw. wenigstens so ungefähr 42% wie icke.

http://www.kiezundkneipe.de/artikel/kreuzberg-quiz-2014

Tatort: Wüstensohn

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/specials/tatort-muenchen-leitmayr-niedergestochen100.html

Der Emir von Kumar will eine U-Bahn in der Wüste. Als Geschenk für den Auftrag kriegt er dazu noch irgendwelche Waffentechnik spendiert. Dafür darf der Staatssekretär mit auf die Party und Henk Ochsenknecht besorgt das Koks. Nur Karim hat nicht mitgespielt und stirbt angeschossen in seines Bruders Nasir 12 Zylinder. Schuhverkäuferin Michaela bewahrt solange den belastenden USB Stick, doch statt dem Konsul geht der Chauffeur in den Knast.

Maps to the Stars

Hätte man sich vielleicht passenderweise direkt Sony Center Cinestar reinziehen können, den neuen Science Fiction von Cronenberg. Aber im Eva gibt es zur Not auch Popcorn und Energy Drinks.

Ziemlich fieser Film. Und die Dialoge sind so Westcoast, dass man gar nicht anders kann, als sich fremdzuschämen. Die Geister können aber auch ganz schön nerven und am Schluss wird es arg blutig.

http://www.radioeins.de/themen/kunst_kultur/filme/maps-to-the-stars.html