Die Sirenen von Berlin

Läuft gerade diese Woche auf FAB. Kleinkunst aus Wilmersdorf und den angrenzenden Bezirken. Kerstin Blodig singt wie sie selbst sagt, norwegische Lieder und auch keltische Tunes. Schöne offenen Stimmung und gekonnte Flageoletttöne auf der Gitarre. Kat Garden (auch bekannt als Katharina Gade, siehe hier) spielt Klavier und hat eine großartige Stimme. Ihre Lieder reimen sich. Ein bisschen so in der Art wie Annett Louisan. Caro Kunde erinnert ganz stark an Nina Hagen in ihren jungen Jahren. Besonders in punkto Bühnenpräsenz weiß sie zu überzeugen. Jenny Weisgerber sitzt leider am holzwurmverstimmten Klavier. Dabei kann sie doch noch viel besser Gitarre spielen, wie ich von anderen Konzerten weiß. Demnächst gibt sie mit Band ein Konzert in der Trompete. Bin sehr gespannt! Trixi G machen Acoustic-Rock-Chanson mit deutschen Texten. Naja, leicht hippie-esk, vielleicht nach zehn Jahren (oder noch länger) denn doch etwas angestaubt aber trotzdem ganz gut – wie Rotwein vielleicht bekommt das eben eine gewisse Reife… McKinley Black bringt mehr die amerikanische Trucker Unterhaltung ‚rüber. Auch wenn es sehr gefällig klingt, hat es trotzdem den gewissen Grad an Originalität. Mit Nadja Petrick aber kommt dann mein absoluter Lieblingsauftritt der Show. Mit zwinkerndem Auge gibt sie eine Trinkerballade zum Besten. Und ihr Bassist hält das fragile Stück gekonnt im Takt. Unbedingt runterladen: jede Menge mp3 auf der Seite ihrer Band The Wildflowers.