Weiß nicht

In der Tribüne ist heute die Premiere von „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“. Ich hatte schon gestern das Vergnügen, der Generalprobe beiwohnen zu dürfen.
Erzählt wird die Geschichte von der leicht dachschadenbehafteten Dora (Freud lässt grüssen…), die ohne „Mother’s Little Helpers“ ausgestattet, plötzlich erwachsen wird und nichts als nur noch ficken will. Doch dann wird sie schwanger und es folgen Abtreibung und Zwangssterilisation.
Ziemlich dramatisch das Ganze. Das Publikum kann nicht anders, als bei den derben Zoten, die das schamlose Wesen von sich gibt, leicht verklemmt zu lachen. Ich finde, damit zeigt diese gelungene Gesellschaftssatire ziemlich gut, worum es im Leben von uns mehr oder weniger geistig behinderten Menschen so geht. Oder wie sagt die Mutter so schön an einer Stelle: „Würde ist Sein im Konjunktiv“.