It Might Get Zimmerlautstärke

Läuft gerade im Kino, die amtliche Rockumentary. Mit drei Gitarreros, allen voran Jack White (nee, nicht der sondern der hier). Spielt meist so eine Plastikgitarre aus dem Quellekatalog und hört den ganzen Tag Son House. Irgendwann zeigt uns dann noch Yardbird-Jimmy Page, wie das Riff von „Whole Lotta Love“ geht. Thee Ettsch, der Explorer des reduzierten Powerchords, lässt derweil seinen Effektgerätsklaven das Digital Delay einpegeln.

Nebenbei werden noch ein paar Stories aus Dublin, London und Detroit erzählt, und es gibt jede Menge Musik zu hören. Alles in allem ein ganz ordentlicher Film, nur fielleicht für meinen Geschmack etwas zu hektisch geschnitten – warum denn auch immer jeder Konzertausschnitt nach zehn Sekunden weggeblendet werden muss.

Aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert

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Besuch den neuen Store, und lass dich überraschen. Hier kannst du alles ausprobieren und faszinierende Dinge sehen. Und wenn du etwas findest, das dir gefällt, kannst du es am selben Tag mit nach Hause nehmen. Wende dich einfach an unseren Concierge im orangefarbenen T-Shirt. Der Concierge hilft dir gerne bei allen Fragen weiter – egal ob du für einen Termin vorbeikommst oder einfach bezahlen möchtest. Die ersten 1000 Besucher erhalten außerdem ein T-Shirt gratis.

Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber der Text der Werbung ist schon fast jenseits des Realitätsverzerrungsfeldes, welches Steve normalerweise umgibt. Fielleicht bin ich ja auch einfach aus dem Alter raus, wo man seiner infantilen Begeisterung für den elektronischen Hitech-Kram aus Cupertino freien Lauf lassen muss.

Aber eigentlich doch wieder schade, daß der neue Laden in HH aufmacht und nicht in Berlin. Das T-Shirt hätte ich schon gerne gehabt …

Mit ruhiger Hand

Der Chirurg hat seine Frau mit der historischen Knochensäge perforiert. Und dann noch sich selber, wo er aber mehr auf die lebenswichtigen Organe Rücksicht nimmt. Währenddessen schläft der gar nicht so friedliebende Sohn oben in der Villa seinen Rausch aus. Auch Kommissar Ballauf (neuerdings mit Lesebrille) hat ein Alkoholproblem und muss zu Dr. Lydia auf die Couch – “Wenn du dich einsam fühlst, dann schlaf ich heute nacht mit dir”. Der Rest des Tatorts gestern aber nur wirre Story um ärztliche Kunstfehler, gefälschte Gutachten, Sozialmedizinische Dienste an Albaner ohne Aufenthaltsgenehmigung undsoweiter. GeSchenkt.

Meinungen: StadtneurotikerSopranTatort-Forum

Land’s End

Was bisher/später geschah …

Die Steilvorlage von Zonenklaus verleitet mich auch mal wieder was abzulassen betreffs untergegangenen Westzeiten. Gleich um die Ecke von Straps-Harry seinem Autodrom an der Mauer befand sich die Musikkneipe mit dem geschichtsträchtigen Namen, wo wir damals 1984 einen Auftritt hatten. Keule Gerd macht die Kasse, Eintritt vier Mark. Ab auf die Bühne, Adrenalin und Splashbeat heruntergeschrammelt, jedes drei Minuten-Stück ist rekordverdächtig schon nach zweieinhalb zuende. Währenddessen sammelt so’n Suffnick in der ersten Reihe wankend meine Plektren auf. Selber später dann auch leicht alkoholumnebelt die Entlastungsstraße mit Jochens Käfer nachhause in den Wedding, auf’m Weg noch ein paar Tramper mitgenommen. An mehr erinnere ich mich nicht mehr. Und ist wahrscheinlich auch nichts weiter passiert (zum Glück).

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Sternschnuppen

BILD01K.JPG Um wie jedes Jahr wieder mal von den Tränen des Laurentius ergriffen zu werden, kommt das Fernrohr vom Optikalbrecht nächste Woche gerade recht. Auch wenn es in der Innenstadt doch eher schwierig sein dürfte, ob der Smogglocke und diversen Streulichts überhaupt was zu erkennen. Dann hilft wahrscheinlich nur, die eigene Fantasie anstrengen oder irgendwelche Volksdrogen im Übermaß zu genießen. Im Grunde ist’s ja eh’ alles nur heiße Luft.

Dieser Beitrag ist ein Update zu Astronomie selbst erlebt

Polruf110

Mangels Alternative ausnahmsweise mal wieder Ost-Tatort aus Halle geguckt.
Der Maler ist mit dem Spachtel perforiert worden. Genug Feinde hatte er wohl. Der andere Kunstprofessor hatte zwar Blut an den Schuhen, aber schubst lieber ausversehen seine Studentinnen ins Kellerloch.
KK Schmücke und sein rumprollender Kollege Schneider (O-Ton: „das soll Kunst sein?“) machen einen auf Fahrradprofiler, und es stellt sich am Ende heraus, daß die nach Selbstmordversuch behinderte Aurelia ihren Papa um die Ecke brachte, weil der sie damals in ihrer rebellischen Pubertätsphase missbraucht hat.

Bohemian Rhapsody

Dank des Hinweis’ von Gerd mit dem 100er zum Lustgarten gefahren. The Beez spielen beim MuseumsInselFestival. Look What They´ve Done To My Song. Außerdem heilsamer Mitklatsch-Workshop mit Walspucke in der Pause vorm zweiten Set. Die Sonne knallt dazu fast wie Down-Under. Als Erinnerung eine bunte handgehäkelte Haarklammer und die neue CD. Zum Reinhören auch bei myspace.

Rob Peter Deta Julischka

Cleanup Service

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Ab und zu kommt man in die Verlegenheit, haufenweise MP3 Dateien auf ‘nen USB Stick zu verfrachten. Da ist obiges Shellkommando ganz nützlich, um den ganzen Macintosh Finder-Kram wieder loswerden, den einem nebenbei das Betriebssystem ungefragt so untergejubelt hat.