Weg ist das Ziel

Erste Etappe Bremen. Campingplatz am Stadtwaldsee, grüne Idylle zwischen Autobahn und Universitätsgelände. Waschraum Transpondergesichert. Straßenbahn in die Altstadt. Hahn, Katze, Hund und Esel hinterm Rathaus. Roland davor. Fotografieren und Flanieren, solange wie die Sonne scheint.

Zurück zum Zelt, ein paar Stunden Schlaf bis es schauert morgens um Sechs. Warme Dusche, Nutellaschrippe und weiter Richtung Westen.

Der Schnoor by michfiel
Der Schnoor, a photo by michfiel on Flickr.

Am frühen Nachmittag in den Niederlanden. Pralle Sonne, Vatertag. Aus den Coffeeshops weht süßlicher Duft. Varsseveldsestraatweg, nochmal tanken am Automaten und großes Hallo bei der Emmaschool. Zelt aufgebaut und wieder rüber nach Germany. Irish Pub einen Chickenburger, der Hunger treibt’s rein.

Freitag Frühstück, Workshops, Geschrammel und Eierkuchen. Wahlweise süß mit Zimt oder herzhaft Schinken/Käse. Am Abend Minikonzerte, Sessions und Flaschenbier.

Samstag auch Workshops und Konzerte, aber erstmal zum Winterswijk Markt. Dropjes einkaufen und Pikantje natürlich. Straßenmusik. Kurz danach Gewitter, zurück und anstellen am Grill. Auftritt UkuleleBerlin.

Sonntag Abschied nehmen und durchgeknattert bis HH. Ausflug mit der HVV zum Hafenfest. Witzige Durchsagen Jan Vetter und andere. QM2 legt ab, Gorch Fuck liegt rum. Nächsten Morgen Richtung Horn und zum Mittag wieder zuhause. Schön wars.

Pille, Palle, Pollenunfug

Wer ist der coolere Kommissar im Norden?
Wer ist der gewieftere Ermittler? Und wer hat die cooleren Sprüche?

Schweiger oder Möhring?

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http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/interaktiv/tatort-voting-til-schweiger-tatort-wotan-wilke-moehring-100-100.html

 

Das ist die Mailbox von Lukas Schäfer, bitte sprechen Sie nach dem Piep

Charles Lindbergh alias Roman Sasse pendelt freiberuflich zwischen Köln und Leipzig bzw. Schäfer-zweiwöchentlich zwischen Simone und Ruth (Junghanns). Die Sekretärin bei Pretesto sorgt derweil für das Rundum-Sorglos-Paket. Dummerweise wird dann aber einer seiner Söhne entführt und ein Fußballvereinskollege brutal überfahren. Der Nikolaus hat hingegen nur Klimaanlagen schwarz ausgeliefert.

Jetzt erpresst ihn also der eigene Schwager, der will Kreditkartennummern an die Russen verhökern. Nur kommt keiner mehr ans Passwort. Weder Brute Force noch IT-Storage.

Rocky Horror Picture Show. Peinlich kleinbürgerliches Privatdrama. Barnaby Metschurat und die anderen Schauspieler haben auch schon bessere Rollen gespielt. Nur die gehörnten (Ehe‑)Frauen sorgen wenigstens für unfreiwillige Komik. Die eine völlig durch den Wind: „ich muss das Bett beziehen“ und die Andere hat nichts gemerkt: „ich war doch blöd“.

http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/tatort-trautes-heim-100.html

Unterirdische Gastlichkeit

Diesen Sonnabend waren überall diverse Veranstaltungen angekündigt. The Pretty Things sollten mal wieder mindestens von Mitternacht bis Morgens um sechs spielen, die Freie Musikschule Lichterfelde-West lud ein zum Ukulelentag und Record Store Day gab es denn wohl auch noch diverse Konzerte.
Stattdessen verschlug es uns in den Auenkeller in der Wilhelmsaue 188 118A, wo Magdalenas Oma ihren genullten Geburtstag nachfeierte. Und der Wecker klingelt auch nicht mehr um 6:00 Uhr morgens.
auenkeller
Wir essen lecker warmgehaltenes und trinken Sekt und Bier, gucken alte Dias und dann werden die Tische beiseitegerückt und gezappelt. U.a. zu The Blues Brothers - Everybody Needs Somebody to Love, Led Zeppelin – Stairway to Heaven und The Rolling Stones – Brown Sugar.
Gegen Zwölf dann doch schon müde. Mit auf dem Heimweg: Alex Harvey Band – The Faith Healer.

Keinohrküken und Zweiohrhasen

Heute morgen fragen natürlich alle, wie der Tatort gestern war, bloß weil Till Schweiger sich als neuer Kommissar präsentieren durfte. Dabei ist die Story wieder mal nichts anderes als zum ungefähr hunderttausendsten Mal Rotlichtmillieuprostituiertenmenschenhandelsdrama gewesen. Die sonstige Handlung reduziert sich auch im Wesentlichen auf Tschillers (wie Goethe, nuschelt ein bisschen) Jagd auf Spezialkumpel Max Brenner  (nicht der Tunnel sondern der Pass). Der hat anscheinend die Seite gewechselt und arbeitet statt fürs LKA jetzt beim Astan Clan. Dazu noch jede Menge comic-haftes Rumgeballer, und Nick rettet sogar die tote Sandra aus dem verminten Badezimmer.

Ick sach ma: spannende Fernsehunterhaltung ohne viel Tiefgang,  quasi Tiefkühlpizza und Flaschenbier (muss auch mal sein).

Meinung(en): Der Postillon

WeServerTiefung

Ole hat das Moped natürlich geklaut, aber die Drogen wurden ihm postmortal untergejubelt. Das mit der Erpressung war vielleicht doch nicht so eine gute Idee. Bundesverwaltungsrichter Bauser ist bis kurz vor Schluss aber auch wirklich ein arrogantes Arschloch. Nachdem er dann doch noch klein beigibt und wegen des Sexvideos mit Mel (AV-17) die ganzen DNA-Avatare vom BKA auffliegen lässt, springt er kurzerhand aus dem Krankenhausfenster.

War vorgestern vielleicht nicht viel mehr als ein halbherziger Politthriller, aber für Tatort ganz spannend.

Pflicht und Kür

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Der erste Set des Konzerts ist etwas anstrengend. Aber bevor uns nach der Pause der Free Jazz befreien und Hardbop um die Ohren gehauen wird, müssen wir sowieso Vijay Iyers Tonsprache zunächst entschlüsseln. Dabei helfen Stephan Crump am Kontrabass und Roy Haynes’ Enkel am Schlagzeug. Rhythmisch komplex, harmonisch vertrackt, aber immer auch ein bisschen Groove. Human Nature noch am Schluss und kommunikative Improvisation in Gruppendynamik mit Zugabe – Keep On Listening!