I’m Shipping Up To Boston

Schon wieder Live Musik. Diesmal etwas anders, schon Nachmittags draußen und gänzlich Fußballfrei. Und wenn, denn wohl doch eher Baseball. Aber spätestens im Refrain kriegen wir zum Glück den keltischen Dreh. Bier, Partylaune und Punkrock. Ob der Matrose sein Holzbein gefunden hat, bleibt allerdings wieder mal offen.

Out of Time

Statt Mertesacker und Konsorten mal lieber wieder auf ein kleines feines Clubkonzert gegangen. Damon Albarn gibt sich die Ehre in der Reichsbahnausbesserungswerkstatt. Abwechslungsreiches Programm inklusive Gorillaz und Blur-Nummern in der Zugabe. Lesen und hören wir aber doch einfach, was anderen dazu einfällt:

http://mediathek.rbb-online.de/radioeins/der-schoene-morgen/damon-albarn-im-astra?documentId=22143796

http://www.tagesspiegel.de/kultur/damon-albarn-in-berlin-der-elefant-muss-den-berg-hinauf/10135662.html

Boyhood

Kostet zwar zehn Eurodollar Eintritt wegen Überlänge (12 Jahre), aber wenn schon einhellig fünf Filmrollen verliehen werden, muss der Streifen es wohl wert sein. Normalerweise sind für mich amerikanische Machwerke dieses Genres schwer zu ertragen, wenn dramaturgisch spätestens nach der Hälfte nur noch auf die Tränendrüsen gedrückt wird. Nicht so bei Linklater, bei dem konstant die Patchwork-Handlung fortgeführt wird. Sympathisch auch die Protagonisten, vom Professor mal abgesehen (kann Marco Perella natürlich nichts für), und am Ende bleibt uns eigentlich nur noch die Einsicht, vielleicht doch irgendwann unser Facebook Profil zu löschen.

Eng – Uru

Die drei Löwen gestern also gegen die aus der Pampa östlich des Uruguay. Pechvogel Rooney dreimal daneben, dafür macht Suárez einen Monat nach Meniskus-OP ein Kopfballtor. Der ist so cool, wenn der auf Toilette geht, regnet es Eiswürfel. Pereira geht kurz KO, will aber nicht ausgewechselt werden. Am Ende 1:2 für England. Was macht eigentlich Beckham?