Meine Lieblingspflanzen

09.01.2000

Meine Lieblingspflanzen -o- My Favourite Plants


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Gattung, Art und Sorte Beschreibung
Calendula officinalis
Calendula officinalis

Ringelblume, Goldblume. Ringelrose, Studentenblume. Totenblume. Sonnenwendeblume, Wucherblume. Gartenbutterblume.; Compósitae; L.; 1jähr.
Gewürze
Herkunft: Die ursprüngliche Verbreitung der Ringelblume erstreckt sich von Südeuropa bis in den asiatischen Raum hinein. Von dort aus gelangte die Pflanze nach Mitteleuropa. wo sie sich rasch als Heil- und Gewürzpflanze durchsetzte. Sie gehört geradezu zum typischen Inventar alter Bauerngärten, gelegentlich kann man sie auch bei uns verwildert finden. Mittelmeerländer, ist aber bei uns in solchen Mengen angebaut, daß sie in vielen Gärten als Unkraut auftritt.
Wuchs: Sie wachsen auf vielfach verzweigten, kantigen. haarigen Stengeln, die 30 bis 50cm hoch werden können. Auch die derben, langgestreckten Blätter sind behaart.
Blüte: Juni bis Oktober erscheinen die Blüten der Ringelblume. Sie sind leuchtend gelb und können einen Durchmesser von 4cm erreichen.
Verwendung: In großem Maßstab wird das blühende Kraut der Pflanze genommen, und zwar kann dies fast zu jeder Zeit des Hochsommers geschehen. Für einige Zwecke wird aber auch verlangt, daß man nur die ausgezupften Blütenblättchen von den Blumen liefert. In erster Linie sind die äußeren Blütenblätter interessant. Sie werden zu Suppen, Salaten oder auch Käsespeisen gegessen, frisch oder auch getrocknet. Die Blätter wirken stark schweißtreibend und regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an. Man kann aus den Blütenblättern auch einen Tee herstellen. Dafür werden 1 bis 2 Teelöffel mit l/4 Liter kochendem Wasser übergossen, 10 Minuten lang stehengelassen und dann durchgesiebt. Der Tee hilft gegen Gallenbeschwerden. kann aber auch für Umschläge verwandt werden, die Geschwülste und Geschwüre rascher zum Abklingen bringen. Des weiteren hilft er gegen schmerzhafte Menstruationsbeschwerden: Zur Vorbeugung sollte eine Woche vor Beginn der Blutungen täglich eine Tasse getrunken werden.
Persönlichkeit: Geltungsform. Stofflichkeit: Rustikal. Austrahlung: Wärme.
Hinweis: Die Pflanze enthält in allen Teilen größere Mengen eines ätherischen ls, hinzu kommen Saponine, Bitter- und Schleimstoffe. Calendula-Sapogenin sowie wertvolle Pflanzenfarbstoffe. Die Ringelblume wird schon seit Jahrhunderten zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt.
Vermehrung: Am einfachsten wird der Samen ab März direkt in den Garten gesät. Spezielle Ansprüche an den Boden werden nicht gestellt. Die Pflanze wächst rasch heran, ist einjährig, vermehrt sich jedoch durch Samen selbst. so daß höchstens eine Begrenzung des Wachstums erforderlich ist. Falls die Bestände zu dicht wachsen, kommt es gelegentlich zu Pilz- oder Blattlausbefall.

Literatur: Bürki & Fuchs; Jorek, Gewürzpflanzen..
Camellia japonica
Camellia japonica

Kamelie, Japanische Kamelie, Japanische Rose; Common Camellia (engl.); Camélia du Japon, Rose du Japon (franz.); Camelia comune (ital.).; Theáceae; L.; Herkunft: Japan, Korea. 1739. Hierzu viele Gartenformen, vgl. am Schluß.
Wuchs: Immergrüner Strauch, dicht verzweigt, hoch wachsend, in seiner Heimat kleiner Baum, 7 10 m (ebenso in S-Europa an günstigen Plätzen). Als Kübelpflanze je nach Alter 30 bis 100 cm und mehr.

Laub: Blätter breit elliptisch oder eiförmig, 5 8 cm lang, kurz und meist stumpf zugespitzt, leicht gesägt, ganz kahl, doch unten oft mit verstreuten Punkten (Korkwarzen), oben dunkelgrün, stark glänzend, unten heller.
Blütemonat: Januar bis April.
Blütenfarbe: weiß rosa rot violett mehrfarbig
Blüte: Blüten bei der Wildart rot, einfach, 3 4 cm breit, doch bei den in der Regel angetroffenen Gartenformen (vgl. Liste weiter unten) sehr verschieden in Form, Größe, Füllung und Farbe, von Weiß über Rosa bis Tiefrot oder mehrfarbig, März Mai.
Früchte: Samen bis 2,5 cm lang, halb so breit.
Boden: Substrat/pH-Wert: Torfiges Substrat, pH-Wert: 4.0 bis 5.5, hell, belüftet, 10°C nachts - 16°C tags, Temp. Haus Sit.4
Verwendung: Sie war die Modeblume des 19. Jahrhunderts, die in weit über tausend Sorten aus der Heimat Ostasien importiert wurde. Aber auch heute ist sie begehrt. Edle Kübelpflanze, die mit den Jahren immer schöner und reichblütiger wird. Neben den normalen frostempfindlichen Sorten gibt es frostharte Sorten, die im Weinbauklima ausgepflanzt auch draußen überleben.
Hinweis: LF 231- HCa 1. KHL Abb.182.
Pflege:Nie trocken halten! Möglichst mit kalkfreiem Wasser giessen. Von Frühjahr bis Herbst mässig düngen. Kamelien sind etwas heikel, um so schöner ist es, sie zum Blühen zu bringen. Sie brauchen: Humosen, leicht sauren Boden (Rhododendronerde); reichlich Feuchtigkeit, aber keine Staunässe, sie bringt Kamelien um, lichten Schatten im Sommer und im Winter einen kühlen, hellen Platz.;
Vermehrung: Kopf- und Blattaugenstecklinge.
Literatur: KHL; BdB-Ratgeber; Bürki & Fuchs; Camellia japonica- Sorten: 'Adolphe Audusson'; 'Alba Plena'; 'Alba Simplex'; 'Althaeiflora'; 'Anemoniflora'; 'Angelo Cocchi'; 'Are-jishi'; 'Baronne Leguay'; 'Campbellii'; 'Compton's Brow White'; 'Comte de Gomer'; 'Contessa Lavinia Maggi'; 'Coquetti'; 'Donckelarii; 'Duchesse de Caze'; 'Duchesse de Rohan'; 'Elegans'; 'Fred Sander'; 'Gauntlettii'; 'Giardino Schmitz'; 'Gloire de Nantes'; 'Grandiflora Alba'; 'Haku-rakuten'; 'Imbricata Rubra'; 'Italiana'; 'Jupiter'; Kimberley'; Lady Clare'; 'Lady de Saumerez'; 'Lady Vansittart'; 'Latifolia'; 'Lotus'; 'Magnoliiflora'; 'Marchioness of Exeter'; 'Margherita Coleoni'; 'Marguerite Gouillon'; 'Mathotiana'; 'Mathotiana Alba'; 'Mme. Canaert d'Hamale'; 'Nagasaki'; 'Nobilissima'; 'Optima'; 'Paolina Guichardina'; 'Peach Blossom'; 'Principessa Baciocchi'; 'Principessa Clothilde'; 'Professore Giovanni Santarelli'; 'Rubescens Major; 'Sode-Gashuki'; 'Splendens'; 'Tricolor'; 'Yours Truly'..
Chaenoméles x superba 'Early Orange'
Chaenoméles x superba 'Early Orange'

; Rosáceae; ; Laub
Herkunft: Clarke 1942.
Wuchs: Wuchs mittelhoch.
Blütenfarbe:
Blüte: Blüten orange, halbgefüllt, früh, in Californien schon im November Dezember blühend.
Literatur: .
Dactylorhiza maculata
Dactylorhiza maculata

Geflecktes Knabenkraut; Orchidáceae; (l.) Soó; Staude
Herkunft: Europa, submeridionale bis arktische Zone, isoliert im Atlas, temperate Zone bis Zentralsibirien.
Wuchs: 15-60cm hoch, Stengel markerfüllt oder seltener hohl
Laub: 3-9, die unteren rosettenartig gehäuft, schmal lanzettlich bis spatelförmig, 3-13cm lang, 0,5-3cm breit, zugespitzt oder abgerundet, die oberen nicht scheidig und tragblattartig. Verwaschene, bis deutlich abgegrenzte Punkte oder Flecken (Name). Tritt nicht bei allen Formen auf.
Blütemonat: Mai- Juni- Juli
Blütenfarbe: purpur weiß
Blüte: Blütenstand kurz bis verlängert, dichtblütig, Tragblätter meist kürzer als die Blüten, Farbe variabel purpurn bis weiß, seitliche Kelchblätter nach vorn geneigt, eiförmig lanzettlich, 5-11mm lang, 1,5-4mm breit, Lippe meist mit chleifenmuster oder gepunktet.
Wälder, Heiden, Flach- und Magermoore, gern in Gesellschaft mit basisch orientierten Waldpflanzen. Bis 2000m; Boden naß-frisch, leicht sauer-basisch neutral.
Verwendung: Wildpflanze, steht unter Naturschutz, nicht handelbar.
Vermehrung: keine Kultur bekannt.
(Orchis maculata L.); .
Literatur: .
Epimedium pubigerum 'Orangekönigin'
Epimedium pubigerum 'Orangekönigin'

Elfenblume 'Orangekönigin'; Berberidáceae; ; Staude
Herkunft: Cultivar
Wuchs: ca. 30cm hoch; starkwachsende Elfenblumensorte mit weitgehend wintergrünem Laub
Blüte: lichtorange-braunorange Blüten; III-V

Epimedium x warleyense 'Orangekönigin'; .
Literatur: Hagemann; http://www.internationalplantnames.com/Deutsch/index_dui.htm.
Erica carnea 'Winter Beauty'
Erica carnea 'Winter Beauty'

; Ericáceae; (Backhouse).; Laub
Wuchs: Wuchs sehr dicht und gedrungen, 15 cm.
Laub: Blätter klein, dunkelgrün.
Blüte: Blüten rein und tiefrosa, außerordentlich reichblühend, Dezember März. PH 14 (als 'King George'). Vgl. Hinweis bei 'King George'. +
Fallopia baldschuanica
Fallopia baldschuanica

Schlingknöterich; Polygonáceae; (Regel) Holub; Laub
Herkunft: China, W-Setschuan, Tibet.
Wuchs: Enorm wüchsiger und robuster Schlinger, in einem Jahr mühelos 10 m Höhe schaffend.
Sommergrün: eiförmig bis eilanzettlich, Basis spießförmig, 4 9 cm lang, frischgrün.
Blütemonat: September Oktober
Blüte: Blüte von September bis Oktober; weiß bis grünlichweiß, in ziemlich großen, schmalen, endständigen Rispen. Zuckerkonzentration im Nektar k.A., k.A. kg Honig/ha; Nektar=2, Pollen=2.
Früchte:
Boden: Völlig anspruchslos, gedeiht in Sonne und Halbschatten.
Verwendung: Zur Begrünung großer, unschöner Wände, zum Kaschieren von Autogaragen u.ä. Bienenweide, Bienennährgehölz. Der am rasantesten wachsende aller bei uns winterharten Schlinger; hart und industriefest; braucht Kletterhilfe.
Syn.: Polygonum aubertii; Bilderdykia aubertii (L.Henri) Moldenke; Fallopia aubertii (L. Henry) Holub.; .s. a. Robert Zander
Fuchsia magellanica 'Longipedunculata'
Fuchsia magellanica 'Longipedunculata'

Fuchsia magellanica 'Longipedunculata'; Onagráceae; ; Laub
Fuchsia longipedunculata; .
Literatur: European Nurserystock Association (ENA) "Europäische Pflanzennamen" (European Plant Names Working Group).
Fuchsia magellanica 'Riccartonii'
Fuchsia magellanica 'Riccartonii'

; Onagráceae; ; Laub
Wuchs: Strauch, 1,5 3 m hoch und breit, Zweige dünn, hängend.
Laub: Blätter sehr klein, unregelmäßig und kurz gezähnt, Stiele über 0,4 cm lang.
Blüte: Blüten zierlich, an langen Stielen hängend, Röhre leuchtend rot, kürzer als die halbe Sepalenlänge, Petalen purpurviolett, aufgeblüht ähnlich var. globosa, doch die Knospen nicht aufgeblasen. BC 2: 1300. In Riccarton, Schottland, bei Edinburgh, 1830 aus Samen von den Falklandinseln erzogen. Diese Fuchsie ist in S-England, Irland, W-Schottland überall als 3 m hohe Hedie zu finden- in W-Deutschland vielfach im Freien verwendbar, wenn auch jährlich zurückfrierend (z.B. in Dortmund seit 10 Jahren ohne Decke im Wald hart). a
Früchte:
Geranium cinereum 'Ballerina'
Geranium cinereum 'Ballerina'

Geraniáceae; ; Staude
Wuchs: bodendeckend, breitet sich gut aus.
Blüte: lilarosa Blüten mit dunklen Adern, VI-IX
Literatur: Hagemann.
Geranium x oxonianum 'Claridge Druce'
Geranium x oxonianum 'Claridge Druce'

; Geraniáceae; ; Staude
Diese altbewährte Sorte erweist sich als starkwüchsig und deckt den Boden gut ab. Die Pflanzen erreichen Höhen von 60 cm.
Laub: Ihr bläulich grünes Laub ist in milden Wintern fast immergrün, die Blätter sind kaum gefleckt.
Blüte: Die lilarosa Blüten sind stark dunkel violett geadert und 4 cm groß im Durchmesser. VI-VII; rosarote Blüten mit dunklen Adern
Früchte:
Boden: Die sehr trockenheitsverträgliche Sorte eignet sich fast für alle Lagen.
Verwendung:
Hauptgruppe:
2 Stauden für den weniger offenen Gehölzrand mit zumeist wechselnder Besonnung (zum Teil Waldsaumpflanzen).
Spezielle Gruppe:
2 Zwischen und vor Gehölzen in vorwiegend halbschattiger Lage.
Empfehlungen:
3 Auf nährstoffreichen, durchlässigen, trockenen bis mäßig feuchten Böden.
Wuchseigenschaften:
3 Wurzelausläufer! stark wuchernde Arten.
Literatur: GP12/00, Martin Gmeinder; Hagemann.
Geranium x oxonianum 'Rose Clair'
Geranium x oxonianum 'Rose Clair'

Geraniáceae; ; Staude
Wuchs: Die bis zu 50 cm hohen Pflanzen erweisen sich als eher schwach wachsend. Es handelt sich um eine der ersten in Lachsrosa blühenden Hybriden von Geranium x oxonianum. Eine Liebhabersorte!
Blüte: Die lachsrosa Blüten sind kaum geadert und dunkeln im Alter leicht nach. Der Blütendurchmesser beträgt 2,5 bis 3 cm. hellrosa Blüten, reich- und langblühend
Früchte:
Literatur: GP12/00, Martin Gmeinder; Hagemann.
Geranium Renardii-Hybr. 'Philippe Vapelle'
Geranium Renardii-Hybr. 'Philippe Vapelle'

Geraniáceae; ; Staude
Blütemonat: VI - VII
Blüte: helleres Blauviolett'
Verwendung: Rosenbegleitstaude
Vermehrung:
2,3,4,5,6,7.
Literatur: Deutsche Baumschule 6/2000.
Hamamelis x intermedia 'Orange Beauty'
Hamamelis x intermedia 'Orange Beauty'

; Hamamelidáceae; ; Laub
Herkunft:
Wuchs: (Heinr. Bruns, vor 1955). Wuchs kräftig aufrecht; Blätter wie bei H. mollis, doch etwas spitzer, im Herbst gelb- Blüten mittelgroß, Petalen 15 mm lang, tief goldgelb bis orangegelb, Kelch innen zuerst grünlichbraun, später braunrot. Ursprünglich von BRUNS als 'Orange' benannt, dann durch VUYK VAN NES in 'Orange Beauty' umbenannt ('Orange Beauty' wird auch fälschlich für 'Jelena' gebraucht).1
Hamamelis virginiana
Hamamelis virginiana

Zaubernuß, Frühlingszaubernuß, Virginian Witch Hazel, Common Witch Hazel (engl.); Hamamélide de Virginie, Noisetier de sorcire, Café du diable (franz.); Amamelide, Hamamelis (ital.); Hamamelidáceae; L.; Laub
Herkunft: stl. N-Amerika; Gebüsche Waldränder, tiefgründige Böden. 1736.
Wuchs: Bis 5 m hoher Strauch, Wuchs fast haselnußartig.
Laub: Blätter obovat, 8 15 cm lang, grob gekerbt, ungleichseitig, hellgrün, im Herbst schön gelb, zuletzt fast ganz kahl

Blütemonat: September- Oktober- November- Dezember- Januar- Februar
Blütenfarbe: gelb
Blüte: Blüten hellgelb, kurz vor oder gleichzeitig mit dem Laubfall, streng duftend, Kelch innen stumpf gelbbraun
Früchte: Früchte reifen erst im nächsten Jahre, platzen dann auf und schleudern die Samen bis zu 4 m weit fort.
Verwendung: Die Blätter wurden schon von den Indianern als Arzneimittel verwandt; auch heute noch wird Hamamelis-Extrakt aus der Rinde hergestellt. Die größte deutsche Plantage von Hamamelis virginiana umfaßt etwa 1400 Sträucher auf 1/4 ha und gehört der Fa. H. J. SCHAUB in Delmenhorst bei Bremen.
Hinweis: BB 1879, GSP 148; SS 198. KHL Taf. 51.
Heliotropium arborescens
Heliotropium arborescens
1-j. angebaut
Sonnenwende, Heliotroph; Boraginaceae; L.; Halbstrauch
Herkunft: Peru; dort Halbstrauch. Etwa 250 Arten in den Tropen und Subtropen.
Wuchs: verzweigt aufrecht, 30-60cm hoch, können auch wie Fuchsien als Stämmchen gezogen werden.
Laub: deutlich gerippt, leicht nach unten (innen) eingerollt, spitz eiförmig, runzelig, oval, 6-12cm lang, oberseits dunkelgrün, unterseits hellgrün, stumpf behaart.
Blütemonat: Mai- Juni- Juli- August- September
Blütenfarbe: violett
Blüte: Doldenblüten, leuchtend blauviolett mit rosa Kern, stark nach Vanille duftend, große bis 25cm schirmartige Doldentrauben, unermüdlich und reichblühend.
Boden: humoser, nicht zu feuchter Boden, nährstoffreich, durchlässig.
Verwendung: wertvolle Gruppenpflanze, in Beeten und Balkon, überwintern hell und luftig im Kalthaus möglich. Wird als Bienenweide (sic!) angeboten.
Hinweis: bei zu hoher Feuchtigkeit tritt die weiße Fliege sowie Milben auf.
Vermehrung: Aussaat v. Januar bis März bei 2-4 Monaten Kulturdauer; Keimung bei 18°C in 14-20 Tagen; geht ungleichmäßig auf, nicht abdecken, startet langsam, warm halten.
H. a. Marine : Blütenfarbe tiefblauviolett, stark duftend;
Mini-Marin : Höhe nur 30cm, kompakter, geschlossener Wuchs, dunkles Laub, für Rabatten;
Blaues Wunder : F1 Hybride, besonders früh und kräftig wachsend, gut verzweigt, tiefblau;
Schloß Ahrensburg : F1 Hybride, sehr früh blühend, 40cm hoch, gut verzweigt.; wird bei uns als 1jähr. kultiviert; Beet- u. Balkonpflanze.
Helleborus niger
Helleborus niger

Nieswurz, Christrose; Christmas Rose; Hellébore noire, Rose de Nol.; Ranunculáceae; L.; Staude
Herkunft: Ost- und Südostalpen, Karpaten.
Wuchs: Buschig, durch flache Rhizome große Horste bildend.
Laub: 7-9-fach geteilt, kahl, glänzend, wintergrün.
Blattnarben:
Blütemonat: Dezember Januar Februar März
Blütenfarbe: weiß
Blüte: Blüten einzeln oder zu wenigen in Trugdolden, weiß, z. T. gerötet. Blütezeit: XII-III. Zuckerkonzentration im Nektar k.A., k.A. kg Honig/ha; Nektar=2, Pollen=2.
Boden: Bergwaldpflanze kalkhaltiger, humusreicher Mull- oder Moderboden im lichten, warmen Schatten seit Jahren eingewurzelter Gehölze. Im Winter und Frühjahr feuchtigkeitsliebend
Verwendung: Unter Gehölzen, im warmen Schatten von Mauern. Advents- und Weihnachtsbinderei. Besonderheiten: Die Blüten ertragen auch Frosttemperaturen (Grabschmuck). Empfindlich gegen Wurzelbeschädigungen durch Hacken.
Advents- und Weihnachtsbinderei. Besonderheiten: Die Blüten ertragen auch Frosttemperaturen (Grabschmuck).
Hinweis: Hauptgruppe:
1 Waldstauden - auch im Garten - mit enger Beziehung zum Gehölz. Sie beanspruchen oder ertragen Schatten und bevorzugen humusreiche Böden (Mull- oder auch Moderboden).
Spezielle Gruppe:
3 Übenwiegend heimische Waldstauden; gern im Schatten seit Jahren eingewurzelter Gehölze.
Empfehlungen:
4 Für den lichten, warmen Schatten.
Wuchseigenschaften:
0 Keine Angaben
Pflege:;
Vermehrung: Teilung nach der Blüte von Mai - August. Schnittwunden mit Holzkohlepulver einstäuben.
H. n. Praecox , Höhe 25 cm, Blüte weiß X-XII. H. x hybridus, stattliche Blattbüsche Höhe 30 cm, Blüten trüb purpurrot bis weißlich-rosa, III-IV, w; Helleborus niger ssp. macranthus; H. n. ssp. niger.; G; S.
Literatur: BdB.
Heracleum mantegazzianum
Heracleum mantegazzianum

Riesen- Bärenklau, Herkulesstaude; Berce de Mantegazzi, Patte d'ours (fr); Panace di Mantegazzi (it.); Giant hogweed, Cartwheel flower plant (e.); Apiaceae; Somm. & LEv.; Staude
Herkunft: Südwestasien, Kaukasus, nat. in Europa. Gattungsname bei Plinius von Herakles abgeleitet, der die Heilkraft der Staude entdeckt haben soll.
Wuchs: Stengel an der Basis 2-10 cm im Durchmesser, aufrecht, meist mit zahlreichen, oft ausgedehnten dunkel weinroten Flecken, undeutlich gefurcht, nur unmittelbar unterhalb des Blütenstandsbereichs mäßig dicht und meist abstehend behaart, sonst in der Regel nur sehr schütter behaart oder kahl. 1-3 m.
Laub: Blätter bis 3 m lang, 3teilig oder tief 5-9teilig, wobei die seitlichen Abschnitte über 1 m lang und mehr als 20 cm breit werden können-, meist sind sie wiederum tief fiederig geteilt, wobei die Abschnitte letzter Ordnung scharf und spitz gezähnt sind (der Grad, in dem die Spreite untergliedert ist, schwankt individuell beträchtlich), unterseits sind die Blätter ziemlich kurz behaart.

Blüte: Blütenstand aus Dolden 1. und 2. Ordnung. Dolden 1. Ordnung meist ohne Hüllblätter, oft 30-50 cm im Durchmesser (vereinzelt noch breiter); sehr selten sind 1-5 hinfällige, pfriemliche Hüllblätter vorhanden. 15-30 Dolden 2. Ordnung. Hüllchenblätter zahlreich, lineal-pfriemlich. Blüten im Innem der Döldchen 4-8 mm im Durchmesser, außenstehende (mit vergrößerten Randblüten) 1-2 cm im Durchmesser, weiß, sehr selten rosa überlaufen. Blütenblätter 5, länglich verkehrt-eiförmig, tief ausgerandet, die äußeren der randständigen Blüten deutlich vergrößert (zuweilen fast 1,5 cm lang). Juni-September.
Früchte: Frucht um 1 cm lang, breit-eiförmig, dünn gerippt, kahl oder behaart. 5000-8000 Samen/Pflanze
Boden: Braucht eher tiefgründigen und frischen, etwas stickstoffsalzhaltigen Lehmoder Tonboden. Zierpflanze aus dem Kaukasus, die bei uns vor allem in bachbegleitenden Unkrautgesellschaften, auf Waldschlägen und Odland verwildert ist. Zerstreut.
Verwendung: Das stattliche, 2-3jährige Kraut wurde wegen seines repräsentativen Wuchses nicht nur öfters in öffentlichen Anlagen ausgepflanzt, sondern in jüngerer Zeit gelegentlich zur raschen Begrünung von Böschungen neu angelegter Waldwege eingesetzt. Es hält sich dort sehr lange Zeit und unterdrückt durch sein kräftiges Wachstum andere Arten, so daß oft fast reine Monokulturen mit all deren Nachteilen entstehen.
Hinweis: Bedenklich indessen ist, daß die stark aromatisch riechende Pflanze bei ahnungslosen Menschen Gesundheitsschäden verursachen kann. Sie enthält reichlich Furocumarine. Gelangt ihr Saft auf die Haut und wird diese dem Licht ausgesetzt, entstehen bei Personen, die hierfür disponiert sind, schwer heilende, brandblasenähnliche Entzündungen. Vor allem Kinder fügen sich und anderen erhebliche Verletzungen zu, wenn sie mit den Stengeln, die sich relativ leicht abschneiden lassen, spielen. So berichten FROHNE & PFNDER (1987) von einem Fall, bei dem 8 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren schwere Hautschäden durch "den ätzenden Saft von Bärenklau und Herkulesstaude" erlitten, wie sich durch klinische Untersuchungen herausstellte, nachdem zunächst angenommen worden war, die Verletzungen seien durch Industrieabwässer in einem Flüßchen entstanden, in dem die Kinder geplantscht hatten. Mit einem ähnlichen Fall ist einer von uns befaßt worden. Jungen hatten mit nacktem Oberkörper einen Fechtkampf mit den geradewegs dazu einladenden Stengeln des Riesen-Bärenklaus ausgetragen. Auf ihrer Haut bildeten sich später schwer heilende Blasen von mehreren cm Durchmesser. Die Disposition für diese Lichtreaktion ist individuell verschieden: Sind die einen völlig unempfindlich, reagieren andere Menschen schon auf den Wiesen-Bärenklau. - Möglicherweise gehört ein Teil der als H. maniegazzianum angesehenen Pflanzen zu anderen Arten (z. B. H. persicum).
Literatur: Aichele/Schwegler; Die Blütenpflanzen Mitteleuropas.
Ipomoea tricolor
Ipomoea tricolor

Prunkwinde; Convolvuláceae; ; Beet-/Balkon
Herkunft: Die Prunkwinde stammt aus dem tropischen Amerika. Sie klettert gut 3 m hoch. Zwischen den frischgrünen, herzförmigen Blättern entwickeln sich zahlreiche große Trichterblüten, die bereits früh am Morgen geöffnet sind. Sie blühen meist blau, bei einigen Sorten wechselt die Farbe während des Aufblühens von rosa nach blau. Wenn sie bestäubt sind, schließen sich die Blüten. Aber am nächsten Tag öffnet sich bereits wieder ein neuer Flor.
Blütemonat: Juli bis Oktober.
Verwendung: Balkongitter, Rankgerüste und Zäune überzieht die Prunkwinde im Laufe des Sommers mit Blüten und Grün. Sie kann direkt in den Boden gesetzt werden, wächst aber genauso gut im Kübel oder auch im Balkonkasten.
Hinweis:
Pflege:Ein sonniger, windgeschützter Platz ist am geeignetsten. Vor allem im Gefäß ist der Wasserverbrauch hoch. Stehen sie zu trocken, werden die Blätter von unten her gelb. Außerdem verlangen sie reichlich Nährstoffe. Damit sie nicht unentwirrbar umeinanderwachsen, bekommen sie rechtzeitig Draht oder Gerüst zum Klettern.
Literatur: BdB-Ratgeber.
Jasminum nudiflorum (tsp 08.04.2006 )          Dekorativ, winterhart und blühfreudig
Der Winterjasmin eignet sich für Garten und Kübel Von Peter Busch
Man glaubt oft, den eigenen Augen nicht trauen zu können, wenn man mitten im Winter bei Eis und Schnee auf einen mit zahlreichen Blüten versehenen Strauch trifft, den Winterjasmin.
Von den über 200 verschiedenen Arten ist Jasminum nudiflorum, der in seiner Heimat Ostasien an Felshängen und in Gebüschen wächst, an erster Stelle zu nennen, da er in unseren Lagen ausreichend winterhart ist.
Dieser Kletterstrauch wächst am besten in durchlässiger Erde, die neutral bis stark alkalisch sein sollte; nasse und saure Böden werden nur schlecht vertragen. Bei eher kalkärmeren Böden kann man sich mit einem Trick weiterhelfen, indem man beim Pflanzen etwas Kalksandsteinschutt oder ähnlich basisches Material unter den Wurzelballen füllt. Der etwas gegen kalte Ostwinde geschützte Standort darf von sonnig bis halbschattig variieren, und der Strauch eignet sich auch hervorragend für das innerstädtische Klima.
Der Winterjasmin gehört zu den Spreizklimmern. Er braucht ein Gerüst, andere Sträucher, Mauern oder Geländer zum Hochwachsen. Vorstellbar, aber nicht so dekorativ, ist allerdings auch ein freier Stand, an dem sich der Winterjasmin zu einem bodenaufliegenden Busch entwickelt. Gut möglich ist auch eine Verwendung zum mobilen Grün, wo er auf Terrassen und Balkonen einen praktischen Sicht- und Windschutz bildet. Im Garten passt er vorteilhaft neben andere immergrüne Gehölze, wie Kiefern und Wacholder. Zu seiner ganzen Schönheit entfaltet er sich allerdings auf Mauerkronen, von denen die dünnen Triebe verzierend herabhängen. Bindet man diese Pflanze an ein Gerüst, erreicht sie eine Höhe von über drei Metern. ltere Sträucher verjüngt man alle paar Jahre mit einem leichten Rückschnitt nach der Blüte. Das sollte man regelmäßig tun. Wartet man jahrelang, so dass man radikal schneiden muss, wird sich kaum ein Erfolg einstellen. Möglich ist es auch, die Triebe im Sommer dann noch etwas zu entspitzen. Dadurch wird das Wachstum angeregt, und es bilden sich lange, mit reichlich Blüten besetzte Triebe, die auch für die Vase geeignet sind. Ab Anfang Dezember kann man sie ins Haus holen, wo sie bald blühen.
Die normale Blütezeit setzt in milden Wintern bereits im Dezember ein; die Blüten erscheinen immer an den vorjährigen Trieben. Durch starke Fröste im Januar können die Blüten zwar in Mitleidenschaft gezogen werden, im Februar und März, je nach Witterung, erscheinen dann aber neue Blüten. Die Triebe und Blütenknospen werden jedoch nicht vom Frost bedroht, da sie bei uns vollkommen winterhart sind. Außerhalb seiner Blütezeit schmückt der Winterjasmin dann mit seinen saftiggrünen Trieben und Blättchen Zäune und Wände.

Jasminum nudiflorum

Winterjasmin; Oleáceae; Lindl.; Laub Strauch
Herkunft: N-China.
Wuchs: Sog. "Spreizklimmer", bis 5 m hoch kletternd mit 4-kantigen, überhängenden, grünen Trieben.
Laub: Wintergrün; klein, 3-zählig, vor dem Frühling abfallend, dunkelgrün.
Blütemonat: Dezember Januar Februar März
Blütenfarbe: gelb
Blüte: Blüte ab Mitte Dezember bis März; Blüten zahlreich, 2,5 cm breite, leuchtendgelbe Blütensterne an Blüten der Forsythien erinnernd an den vorjährigen Trieben.
Boden: Gedeiht auf jedem Gartenboden ohne Staunässe in sonniger bis halbschattiger Lage.
Verwendung: Vorzüglich zur Bekleidung vollsonniger Südwände mit Hilfe von Spanndraht und von Flechtzäunen, anfangs auch zusätzlich heften; für Gartenterrassen und Atriumgärten. Bienenweide, Bienennährgehölz.
Hinweis: Hart und industriefest.
Pflege: Leichter Verjüngungsschnitt im Frühling fördert die Blühfreudigkeit.;
Vermehrung: Stecklinge von krautigen Sommertrieben im Juni-Juli; Stecklinge gleich in Töpfe oder Container stecken. Geschützte Lage (warm) und lockerer humoser Boden begünstigt das Wachstum.
; ; .
Literatur: BdB; tsp; .
Leonotis leonurus
Leonotis leonurus

Löwenohr.; Lamiáceae; (L.) R. Br. ; Laub
Herkunft:
Wuchs: Strauch, 1 2 m (je nach Klima) hoch, Triebe 4 kantig, behaart, aufrecht.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Blätter länglich bis lanzettlich, 5 10 cm lang, stumpf, grob gesägt, ur Basis versimälert, weich behaart.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Blüten in vielen übereinander stehenden Quirlen in den oberen Blattachseln, Krone mehr als 3mal so lang wie der Keldh, bis 6 cm lang, rotgelb oder trangerot, Oberlippe groß, Unterlippe klein, Oktober Dezember. BM 478. S-Afrika. 1712. Zierwert sehr groß; am Lago Maggiore bereits winterhart, ebenso in den mildesten Teilen Englands. + AAA (MM) Taf. 39. Kultur sonst leicht, wenn klimatische Ansprüche erfüllt sind.
Literatur: .
Lespedeza thunbergii
Lespedeza thunbergii

großblumiger Buschklee; Leguminósae; (DC.) Nakai.; Laub
Herkunft: China, Japan.
Wuchs: Strauch, bis 2 m hoch und breit, bei uns meist nur halbstrauchig und alljährlich bis zum Boden zurückfrierend (doch auch 1,5 m hoch), Zweige lang überhängend, rinnig, zuerst fein behaart.
Laub: Blättchen 3, elliptisch länglich, spitz, 3 5 cm lang, unten angedrückt behaart.
Blattnarben:
Blüte: Blüten purpur-rosa, in kleinen Trauben, diese jedoch zu endständigen, 60 bis 80 cm langen Rispen vereint, September bis Oktober.

Hinweis: BC 2135; FS 1888; BM 6602 KHL Abb. 140.
Pflege:;

L. sieboldti Miq.; L. formosa Koehne; Desmodium penduliflorum Oudemans.; .
Literatur: KHL.
Lonicera caprifolium
Lonicera caprifolium

Jelängerjelieber, honeysuckle (engl.) Geißblatt; Caprifoliáceae; L.; Laub
Herkunft: Mittel- und W-Europa, Kaukasus Kleinasien.
Wuchs: Bis 4 m hoch windenders kahltriebiger Schlingstrauch.
Zweige: Zweige windend, monopodial wachsend, mit dekussierten Blattnarben, glatt glänzend, ocker, lichtseits karminrot, später graustreifig durch abblätternde Epidermis und längs aufreißende Rinde. Junge Zweige mit vereinzelten dunklen Warzenhaaren oder streckenweisc drüsig behaart. Seitenzweige oft rechtwinkelig abstehend. Lenticellen fehlen.
Laub: Sommergrün; elliptisch bis eiförmig, bis 10 cm lang und 6 cm breit gegenständig teils stengelumfassend, dunkelgrün.
Blattnarben: Blattnarben oft durch Reste des Blattstiels verdeckt, bogig mit 3 Blattspuren, die mediane besteht aus einem Leitbündelkomplex. Nebenblattnarben fehlen.
Mai/Juni, Langröhrig gelblich-weiß, außen gerötet, 4 5 cm lang, zu 6 am Triebende; Früchte in kugeligem Stand; korallenrote Beeren.
Boden: Im Prinzip anspruchslos, wenn Boden genügend feucht; liebt Halbschatten .
Verwendung: Für die freie Landschaft zum Begrünen von Pergolen und der Stammbasis älterer Bäume in Garten, Park und Friedhofs braucht dort aber Kletterhilfe. Da giftig, nicht geeignet für Kinderspielplätze. Bienenweide, Bienennährgehölz.
Hart und industriefest.; .
Literatur: Eschrich.
Lonicera fragrantissima
Lonicera fragrantissima

winterblühende Heckenkirsche; Caprifoliáceae; Lindl. & Paxt. ; Laub
Herkunft: Containerpflanze 30/ 40. 7,95 Euro. China, doch nur in Kultur bekannt. 1845.
Sehr seltenes winterblühendes Gehölz, das seine weißen Blüten oft schon im Dezember öffnet und dann einen wohlriechenden, schweren Duft verbreitet.
Interessanters strauchartiges, wintergrünes Gehölz in milden Wintern, welches mit einer Höhe von bis zu 2 m auch für kleinere Gärten zu empfehlen ist.
Wuchs: Wintergrüner Strauch, Wuchs sehr locker, bis 2 m hoch, ähnlich L. standishii, aber Zweige länger, mehr bogig gekrümmt, niemals borstig behaart (!), in der Jugend bereift.
Laub: Blätter elliptisch bis breit eiförmig oder obovat, 3 7 cm lang, spitz (aber nicht lang ausgezogen!), derb, oben dunkelgrün und kahl, unten mehr blaugrün, Mittelrippe borstig, sehr früh austreibend.
Blüte: Blüten rahmweiß stark duftend, in achselständigen Paaren, Röhre kurz, außen kahl, Dezember März (auch bei uns!).
Früchte: Früchte blutrot, lang-rund.
Boden: + # A AA
Hinweis: BM 8585; DL 1: 144. KHL Taf. 99; Abb. 156, 161, Taf. 100; Abb. 162.
Literatur: KHL.
Lonicera x purpusii
Lonicera x purpusii

frühblühende Heckenkirsche, Duftheckenkirsche.; Caprifoliáceae; Rehd. ; Laub
Herkunft: (= L. fragrantissima X L. standishii). Vor 1920 im Botanischen Garten Darmstadt entstanden. Hart.
Wuchs: Wintergrüner, aufrechter, 2 3 m hoher, dicht verzweigter Strauch, Zweige breit überhängend, kahl, nur an Langtrieben leicht borstig behaart.

Laub: Blätter eiförmig elliptisch, 5 bis 10 cm lang, beiderseits kahl bis auf die unterseits behaarten Nerven und den borstigen Rand.
Blütemonat: Dezember Januar Februar März April
Blütenfarbe: weiß
Blüte: Blüten zu 2 4 in achselständigen Büscheln, rahmweiß, stark duftend, außen ganz kahl, Dezember April, Filamente glänzend weiß, Antheren goldgelb.
Früchte: Früchte rot.
Boden:
Hinweis: Gfl 75: 165; BMns 323, Gs 1941: 93. KHL Taf. 97.
Literatur: KHL.
Lonicera standishii
Lonicera standishii

; Caprifoliáceae; Jacq. ; Laub
Herkunft: China: Setschuan, Hupeh. 1845.
Wuchs: Wintergrüner, aufrechter Strauch, bis 2 m hoch, junge Triebe borstig behaart (!).
Laub: Blätter eiförmig länglich bis lanzettlich, 5 10 cm lang, borstig gewimpert, beiderseits rauhhaarig, unten besonders dicht, schlank zugespitzt (!).
Blüte: Blüten in achselständigen Paaren, rahmweiß mit rosa Anflug, außen meist behaart (!), stark duftend, März April, oft schon im Dezember, Deckblätter behaart und gewimpert, lineallanzettlich, Vorblätter kaum entwickelt.
Hinweis: BM 5709; DL 1: 143. KHL Abb. 161, 168.
Literatur: KHL.
Maianthemum racemosa
Maianthemum racemosa

Schattenblume, Duftsiegel; False Spikenard; Solomons Plume (e.); Liliáceae; Weber; Staude
Herkunft: Nordamerika.
Wuchs: Horstig, buschig.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Breitlanzettlich, oberseits glatt, unterseits glänzend.
Blüte: Blüten duftend, in dichten endständigen Rispen, weiß, Früchte zunächst gelb, später rot. Blütezeit: V-VI.
Boden: Humusreiche, feuchte Plätze im wandernden Schatten lichter Baumbestände.
Verwendung: Zwischen und vor Gehölzen, im kühlen Schatten von Mauern.
Hinweis: Hauptgruppe:
1 Waldstauden - auch im Garten - mit enger Beziehung zum Gehölz. Sie beanspruchen oder ertragen Schatten und bevorzugen humusreiche Böden (Mull- oder auch Moderboden).
Spezielle Gruppe:
2 Schattenstauden - meist fremdländische Arten - für luft- und bodenfeuchte windgeschützte Plätze, vornehmlich im wandernden Schatten lichter Baumbestände.
Empfehlungen:
5 Für den kühlen Schatten mit reichlicher Bodenfeuchtigkeit.
Wuchseigenschaften:
4 Nicht oder kaum Wuchernde. gesellig zu pflanzen.
Pflege:;
Vermehrung:
S. stellata, Höhe 40 cm, ausläufertreibend, Blüten weiß, Fr. schwarzrot, w.; Smilacina racemosa (L.) Desf.; G.
Literatur: .
Osmanthus x burkwoodii
Osmanthus x burkwoodii

Frühlingsduftblüten, Osmanthus; Oleáceae; (Burkwood & Skipwith) P.S.Green; Laub
Herkunft: Osmanthus x burkwoodii (O. decorus x D. delavayi), syn. Osmarea burkwoodii
Boden: Mäßig nährstoffreicher Boden. Etwas frostempfindlich, nur in milden Lagen und geschützt vor kalten Winden pflanzen.
Pflege:Direkt nach der Blüte zurückstutzen.;
Vermehren durch Stecklinge, Sommer bis Winter, Aussaat, Herbst, frostfrei überwintern, beides relativ leicht.
Literatur: (IK).
Osmanthus heterophyllus
Osmanthus heterophyllus

Duftblüte; Stachelblättrige Duftblüte; Oleáceae; (G. Don) P. S. Green. ; Laub
Herkunft: In Gebüschen an Flußufern Süd- u. Mittel- Japan. 1856. Griech. osme = Duft und anthos = Blüte.
Wuchs: Rundlich aufrechter, dichter Strauch, 2,5 5 m hoch.
Laub: Blätter elliptisch, eiförmig oder elliptisch länglich, 2 6 cm lang, sehr derb lederig, an jeder Seite mit 2 4 großen, dornigen Zähnen, eben, oben tiefgrün und glänzend, unten gelbgrün und netznervig (!!).
Blütemonat: September Oktober November
Blüte: Blüten weiß, duftend, in achselständigen Büscheln, September Oktober.
Früchte: Hartschalige Steinfrüchte eilänglich, etwa 12 mm lang, blau.
Boden: Hart oder A, am besten einen absonnigen frostgeschützten Platz zuweisen. In etwa wie Ilex, jedoch weniger hart.
Hinweis: MJ 656; KIF 2: 78.
Vermehrung: Stecklinge mit Wuchsstoff im September oder Januar-Februar mit Astring in Sand-Torf, Doppelglas und gespannt halten. Absenker sind weniger frostempfindlich. Veredelungen auf Ligustrum ovalifolium.
Syn.: O. aquifolium S. & Z.; O. ilicifolius [Hassk.] Mouillef.; Osmanthus aquifolium [(Siebold et Zucc.) Benth. et Hook. f.] Osmanthus ilicifolius [(Hassk.) hort. ex Carriére]; Olea aquifolium [Siebold et Zucc.]

Literatur: KHL; ESdL.
Oxydendrum arboreum
Oxydendrum arboreum

Sauerbaum, Sourwood; Ericáceae; (L.) DC. ; Laub
Herkunft: stl. USA, von Pennsylvania bis Louisiana. 1747.
Wuchs: In seiner Heimat 15 25 m hoher Baum, bei uns selten über 5 m hoch, Borke tief rissig, Zweige kahl.
Laub: Blätter länglich lanzettlich, 8 20 cm lang, fein gesägt, derb, oben glänzend und kahl, unten Nerven leicht behaart, im Austrieb bronzegrün, im Sommer hellgrün, unterseits grauweiß bis zum Abfallen, Herbstfärbung prachtvoll scharlachrot. Blätter giftig.
Blütemonat: Juni Juli August
Blütenfarbe: weiß
Blüte: Blüten weiß, in 15 20 cm langen, überhängenden Rispen, Juni August.
Früchte: Frucht eine 5fächerige, vielsamige Kapsel.
Boden: Bei uns durchaus hart, aber viel zu wenig angepflanzt; kleine Pflanzen wachsen nur langsam und vertragen das Verpflanzen schlecht. Boden kalkfrei am besten etwas frisch (obwohl in seiner Heimat auch in trockenen Wäldern vorkommend).
Hinweis: BM 905; NBB 3: 19. KHL Taf.146; Abb. 242.
Literatur: KHL.
Pinus aristata
Pinus aristata

Grannen-Kiefer; Pináceae; Engelm.; Nadel
Herkunft: Die typische Art ist nur auf das Gebiet von Colorado, New Mexiko und Arizona beschränkt. Die in den trockenen Hochgebirgslagen von Utah, Nevada und Kalifornien vorkommenden 4000 Jahre alt geschätzten Bäume hingegen werden jetzt als eine neue Art, P. longaeva D. K. Bailey, angesehen (Zapfen abweichend, Nadeln fast ganz ohne Harzausscheidungen). Nord-Amerika (Colorado/Arizona); Gebirgshöhen (3000 m) im Regenschatten der Sierra Nevada (35 mm/ Jahr).
Wuchs: Buschiger bis 15 m hoher Baum, bei uns viel niedriger mitunter nur niederliegender Strauch, Rinde junger Bäume grün, glatt, später schuppig, ste ansteigend, derb, kurz, in der Jugend regelmäßig stehend.
Buschig, teils niederliegend (als Veredlung aufrechter); ste geneigt, an den Spitzen sich bogig aufrichtend; höchst bizarr; in 10-15 Jahren 20-30 cm hoch (als Veredlung 50-60 cm); Höhe im Alter ca. 400-500 cm.
Laub: Nadeln zu 5, dicht anliegend (fuchsschwanzartig), 2 4 cm lang, dunkelgrün, leicht kenntlich an den weißen Harzausscheidungen.
Nadeln, Dunkelgrün bis blaugrün; mit körnigen weißen Harzausscheidungen; allseitig, dicht anliegend (fuchsschwanzartig); 2-4 cm lang; zu fünf; bis 30 Jahre haftend.
Früchte: Zapfen sitzend, zylindrisch-eiförmig, 4 bis 9 cm lang, etwa vom 20. Lebensjahr an erscheinend.
Zapfen; 2-9 cm lang; zylindrisch-eiförmig, aufrecht sitzend; nach 20-30 Jahren in Kassel-Karlsaue fruchtend.
Boden: Sandig-kiesige durchlässige Böden; trockenen Standort und Wärme benötigend, bevorzugt Lufttrockenheit; frosthart.
Verwendung: Einzelstand; Gärten, Parkanlagen, Atrium, Mobiles Grün, Südwände, Heidegärten, Stein- und Felsengärten, für Bonsai.
Hinweis: KHN Taf. 93. KN Abb. 197, 199.
Literatur: KN.
Populus balsamifera
Populus balsamifera

Balsampappel; Salicáceae; ; Laub
Herkunft: Cultivar, Nord- Amerika
Wuchs: breit pyramidal aufrecht, Baum, bis 30 m hoch, ste ansteigend, einjährige Triebe drehrund, kahl, Winterknospen groß, bis 2,5 cm lang, mit gelblichem, duftendem, klebrigem Harz.
Rinde/Triebe: Hell-graubraun, oliv, später grau.
Laub: breit obovat, spitz zulaufend, oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits hellgrün, wenig behaart, im Austrieb stark duftend.
Blütemonat: April- Mai
Blüte: IV-V, mas. Kätzchen bis 8cm lang, Kätzchen 5 7 cm lang, Fruchtkätzchen 12 14 cm lang.
Früchte: Kapseln 2klappig.
Boden: Auen- Uferwälder, Niederungen, feuchte bis frische Böden, kalkvertragend, auch für Rohböden geeignet.
Verwendung: Gruppengehölz, Schutzpflanzung, Park. Bienenweide, Bienennährgehölz, forstl. angebaut in N-USA SU.
Hinweis: SS 490; EH 387. KHL Taf. 174; Abb. 308, 310.
Pflege:Schnitt nicht empfehlenswert.;
Vermehrung: Steckhölzer im Februar-April.
Syn.: P. tacamahaca Mill.; .
Literatur: BdB; KHL.
Prunus cerasoides var. rubea
Prunus cerasoides var. rubea

; Rosáceae; Ingram. ; Laub
Wuchs: Bis 24 m hoher Baum, Triebe kahl.
Laub: Blätter breit eilänglich bis mehr obovat, 7 bis 11 cm lang, 3,5 5 cm breit, an der Spitze schwanzförmig zugespitzt, fein und dicht gesägt, die Zähne ungleich und an der Spitze drüsig, oben frischgrün, unten heller, kahl bis auf einige Haare auf den Nerven unterseits.
Blattnarben:
Blüte: Blüten zu 2 4 in hängenden Dolden, vor den Blättern, Knospenschuppen und Tragblätter vor dem Aufblühen abfallend, Kelch röhrig glockig, 7 9 mm lang, an der Spitze glänzend karmin, Basis braun, Sepalen ansteigend, eiförmig, stumpf, karmin, etwa 5 mm lang, Petalen glockig zusammenstehend, rosarot, etwa 1,4 cm lang, Februar März (der Typ blüht im Dezember Januar).
Früchte: Früchte ellipsoid, 1,5 cm lang, rot. BMns 12 (= P.hosseusii Diels). N-Bengalen, Bhutan, Assam, Oberburma, W-Yunnan.1931. In England in Kultur. + A A A
Prunus subhirtella 'Autumnalis'
Prunus subhirtella 'Autumnalis'

Schneekirsche; Higan-Kirsche; Rosáceae; Miq.; Laub
Herkunft: Cultivar.Um 1900. In Japan bereits seit 1500 (!) in Kultur bekannt. Auch bei uns sehr schön, bei offenem Wetter im Winter blühend.
Wuchs: Bis 5 m hoher, kleiner, breit verzweigter, feintriebiger Baum. Strauch oder kleiner Baum, bis 5 m hoch (in Japan angeblich nur halb so hoch!), breit verzweigt, feinzweigig.
Laub: Sommergrün; eiförmig, zugespitzt, 5 cm lang, 2,5 cm breit, gesägt. Blätter gröber gesägt als bei der Art, häufig doppelt gesägt.
Blattnarben:
Blütemonat: April Oktober November Dezember
Blüte: Blüten Oktober/Dezember und wieder im April; weißlich-rosa, halbgefüllt, 2 cm , Blüht schon als ganz junge Pflanze. Blüten weiß, halbgefüllt in Büscheln bis zu 3, von November bis April bei offenem Wetter.
Boden: Mittelschwere, Genügend kalkreiche Böden mit gutem Wasserabzug, wächst auch auf Sand; sonniger Stand.
Verwendung: Zur Einzelstellung für große und kleine Garten, Gartenterrassen und große Gartenkübel.
Zur Pflege: Möglichst wenig schneiden.
Hinweis: NM 8733- IC 29; DB 13: 23 (= P.microlepis Bean). KHL + Taf.8; Abb. 26.
Pflege:;
Vermehrung:
; Winterblüher, der sich willig treiben laßt; hart und industriefest.; .
Literatur: KHL.
Rhododendron hirsutum
Rhododendron hirsutum

Almenrausch, Steinrose. ; Ericáceae; L. (S Ferrugineum). ; Laub
Herkunft: Alpen, Tatra, an trockenen, steinigen Hängen, auch auf Kalkverwitterungsböden.
Wuchs: Nur wintergrüner, bis 1 m hoher Strauch, dicht beblättert, Triebe kurz, verzweigt.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Blätter derb lederig, elliptisch, frischgrün, 3 cm lang, Rand fein gekerbt, borstig, bewimpert, unten zerstreut beschuppt.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Blüten zu 3 10 in Doldentrauben, Juni, Krone trichterig-glockig, hellrot, innen behaart, Staubblätter 10, Basis wie der Griffel behaart.
Früchte:
Boden:
Verwendung: Für Gruppen und zur Einzelpflanzung in Gärten, Parks und sonstigen Anlagen; wegen sehr langsamen Wuchses vorzüglich für kleine Gärten, Gräber, Stein- und Heidegärten geeignet. Bienenweide, Bienennährgehölz.
Hinweis: BM 1853; HF 2031; HM 2652. KHL Abb. 112.
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: .
Rhododendron Knap-Hill-Hybride 'Feuerwerk' (Kn)
Rhododendron Knap-Hill-Hybride 'Feuerwerk' (Kn)

Azalee, Rhododendron, Alpenrose; Ericáceae; ; Laub
Heide
Herkunft: Cultivar.
Wuchs: Stark, breit, aufrecht, erreicht ca. 2 m Höhe.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Sommergrün, lanzettlich bis elliptisch, 7,5-12,5 cm lang, dunkelgrün.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Letzte Maiwoche bis erstes Junidrittel, Blüten groß ( Einzelblüte 7,0-8,0 cm), leuchtend orangerot mit orange Fleck, Saum gefranst, Blütenstand aus 7-11 Blüten bestehend.
Früchte:
Boden:
Verwendung: Für Gruppen und zur Einzelpflanzung in Gärten, Parks und sonstigen Anlagen.
Hinweis: Vollkommen winterhart.
Pflege:;
Vermehrung:
; Azalea; .
Literatur: .
Rhododendron Knap-Hill-Hybride 'Klondyke' (Kn)
Rhododendron Knap-Hill-Hybride 'Klondyke' (Kn)

Azalee, Rhododendron, Alpenrose; Ericáceae; ; Laub
Heide
Herkunft: Cultivar.
Wuchs: Breit aufrecht, erreicht ca. 1,3-1,5 m Höhe.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Sommergrün, elliptisch bis breit elliptisch, 9-14 cm lang, tief dunkelgrün, unterseits hellgrün, Laub während des Austriebs tief braunrot.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Letztes Maidrittel bis erste Juniwoche, Blüten groß ( Einzelblüte 6,0-8,0 cm), orangegelb, Blütenstand aus 8-15 Blüten bestehend.
Früchte:
Boden:
Verwendung: Für Gruppen und zur Einzelpflanzung in Gärten, Parks und sonstigen Anlagen.
Hinweis: Vollkommen winterhart.
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: .
Rhododendron luteum
Rhododendron luteum

Rhododendron (Azalee); Ericáceae; Sweet; Laub
Herkunft: Westlicher Kaukasus, Nordwestliche Ukraine, vereinzelt auch in Polen.
Wuchs: Breit aufrecht, erreicht 2 bis 4 m Höhe.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Sommergrün, länglich-lanzettlich 7,5-16 cm lang, bläulichgrün bis grün.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Zweite bis vierte Maiwoche, Blüten mittelgroß ( Einzelblüte 3,0-6,0 cm), goldgelb, Blütenstand locker aus 9-15 Blüten bestehend, stark duftend.
Früchte:
Boden:
Verwendung: Für Gruppen und zur Einzelpflanzung in Gärten, Parks und sonstigen Anlagen; Blätter im Herbst prachtvoll rot, orange oder purpurn gefärbt.
Hinweis: Vollkommen winterhart.
Pflege:;
Vermehrung:
; Azalea pontica L.; R. flavum (Hoffmgg.) G. Don; .
Literatur: BdB.
Ribes nigrum Baldwin Hilltop
Ribes nigrum Baldwin Hilltop

Schwarze Johannisbeere; Saxifragáceae; ; Laub
Herkunft: England, Neuzüchtung.
Wuchs: mittelstarkwüchsig, aufrecht, aber breit ausladend .
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub:
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: mittelfrüh, Fremdbestäubung erhöht die Fruchtbarkeit.
Früchte: Größe: Beere groß an Büscheltrauben. Fruchthaut: weichschalig. Fruchttleisch und -geschmack: aromatisch, sehr hoher Vitamin-CGehalt und Gehalt an Gesamtsäure. Reife: spät geeignet für maschinelle Ernte. Lagereigenschaft: 3-5 Tage. Tiefkühlfrucht. Beurteilung: Neuzüchtung. Noch in Erprobung für die Industrieverwertung, für Saft, Marmelade und Frischverzehr. Ertragswert: hoch.
Boden:
Verwendung:
Hinweis:
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: .
Ribes nigrum Goliath
Ribes nigrum Goliath

Schwarze Johannisbeere; Saxifragáceae; ; Laub
Herkunft: unbekannt.
Wuchs: stark aufrecht, Holz verhältnismäßig hart Widerstandsfähig. Noch geeignet für trockene, aber nahrstoffreiche Boden
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub:
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: früh, Fremdbestäubung erhöht die Fruchtbarkeit.
Früchte: Größe Beeren sehr groß an kurzer Traube. Fruchthaut. fett glänzend. Fruchttleisch und -geschmack: fest, hoher Vitamin-C-Gehalt. Typisches Aroma. Reife: mittelfrüh. Lagereigenschaft: 3-5 Tage. Tiefkohlfrucht. Beurteilung: for alle Zwecke verwendbar. Ertragswert: hoch.
Boden:
Verwendung:
Hinweis:
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: .
Ribes rubrum, nigrum Rosenthal's Langtraubige Schwarze
Ribes rubrum, nigrum Rosenthal's Langtraubige Schwarze

Schwarze Johannisbeere; Saxifragáceae; ; Laub
Herkunft: Deutschland. Züchter H. Rosenthal, Rötha. Auslese aus Boskoop Giant. Im Handel seit 1913.
Wuchs: stark, breit, überhängend, kräftige, wenig, verzweigte Gerüsttriebe. Holz frostempfindlich.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub:
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: früh, etwas frostempfindlich. Sehr gute Befruchtersorte zur Ertragssteigerung anderer Sorten.
Früchte: Größe: große Beeren, sehr lange Trauben, langer Stiel. Fruchthaut: glatt. Fruchttleisch und -geschmack: sehr sauer, herb, streng aromatisch; viel Vitamin C und hoher Gesamtsäuregehalt. Reife: früh, Anfang Juli, sehr gute Pflückbarkeit durch die beachtliche Stiellänge. Lagereigenschaft: Beeren werden schnell überreif und rieseln dann. Tiefkühlfrucht. Beurteilung: große Anbaubreite. Die bekannteste Sorte. Für alle Zwecke geeignet. Saft, Marmelade Gelee Most, Wein. Frischverzehr, Markt und Industrie. Wertvoil für den Hausgarten. Hauptsorte in Rheinland-Pfalz. In Bayern empfohlen. Ertragswert: sehr hoch, aber nicht immer zuverlässig (Spätfröste).
Größe: große Beeren, mittellange Trauben, kurzer gestielt als bei der Sorte Rosenthal Fruchthaut: weich dünnschalig, tiefschwarz. Fruchtfleisch und -geschmack: schwaches Aroma, säurearm, frisch, wohischmeckend, Vitamin-C-Gehalt hoch Reife: früh bis mittel. Gute Pflückbarkeit. Am Strauch besser haltbar als Rosenthal's Maschinell erntbar. Lagereigenschaft: 3-5 Tage. Tiefkühlfrucht. Beurteilung: große Anbaubreite. In Rheinland-Pfalz Hauptsorte. In Bayern als Sorte für rauhe Lagen empfohlen. Geeignet für den Frischmarkt, für Saft- und Konservenindustrie. Ertragswert: sehr hoch, regelmäßig.
Boden:
Verwendung:
Hinweis:
Pflege:;
Vermehrung:
Rosenthal's Langtraubige Schwarze (Boskoop Giant), Silvergieters Schwarze, Wellington XXX (Triple X).; (Boskoop Giant); .
Literatur: .
Sarcococca confusa
Sarcococca confusa

; Buxáceae; Sealy. ; Laub
Herkunft: Nur aus Kultur bekannt. Um 1916 oder früher.
Wuchs: Immergrüner, aufrechter, dicht verzweigter Strauch, bis zu 2 m hoch und breit, ohne Ausläufer, Triebe grün, weich behaart.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Blätter elliptisch bis eielliptisch, 2,5 5,5 cm lang und 1 1,8 cm breit, kahl, oben dunkelgrün, unten heller.
Blattnarben:
Blütemonat: Januar Februar
Blütenfarbe: weiß
Blüte: Blüten wie bei S. humilis, doch Antheren gelblich, 9 Blüten mit 2 oder 3 Griffeln, stark duftend, winterblühend.
Früchte: Früchte schwarz, glänzend.
Boden:
Verwendung:
Hinweis: BM 9449 (als S. humilis). #,a c3 Taf. 101.
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: KHL.
Sarcococca humilis
Sarcococca humilis

; Buxáceae; Stapf. ; Laub
Herkunft: China; Hupeh, Setschuan. 1907.
Wuchs: Immergrüner, stark Ausläufer treibender Strauch, nicht über 50 cm hoch.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Blätter spitz elliptisch, meist 3,5 7( 8,8) cm lang und 1 2( 2,4) cm breit, glatt, glänzend.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Blüten in achselständigen Büscheln, weiß, stark duftend, Staubblätter petalenförmig verbreitert, i! Blüten mit 2 Griffeln, Antheren rosarot. Januar bis März.
Früchte: Früchte kugelig, 6 mm dick, schwarz.
Boden:
Verwendung:
Hinweis: NF 9: 271 (= S. hookeriana var. humilis Rehd. c^z Wils.). KHL # fi M Taf. 101.
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: KHL.
Stewartia sinensis
Stewartia sinensis

; Theáceae; Rehd. & Wils. ; Laub
Herkunft:
Wuchs: Strauch oder Baum, 7 m hoch oder höher, die braune Borke in großen Platten ablösend, darunter grau, junge Triebe zuerst meist behaart.
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub: Blätter elliptisch bis eilänglich, 5 10 cm lang, zugespitzt, entfernt gesägt oder mehr gekerbt, Basis keilförmig bis fast rund, unten mitunter zuerst etwas behaart, Stiel 5 8 mm lang.
Blattnarben:
Blütemonat:
Blütenfarbe:
Blüte: Blüten 5 cm breit, becherförmig, duftend weiß, Petalen breit obovat, Juli duftend, Filamente im unteren Drittel verwadsen und behaart, Antheren gelb, Fruchtknoten behaart.
Früchte: Frucht fast kugelig, 5kantig, 2 cm hoch. BM 8778. Mittelchina. 1901. Hart. + fi Taf. 130.
Boden:
Verwendung:
Hinweis:
Pflege:;
Vermehrung:
; ; .
Literatur: .
Viburnum fárreri
Viburnum fárreri

Duftender Schneeball; Caprifoliáceae; (Bunge non Loisel) Stearn.; Laub
Herkunft: Hopeh, Kansu in Nordchina
Wuchs: bis 3m hoch, stark verzweigt, streng aufrecht wachsender Strauch.
Zweige: Triebe rotbraun, kahl, später braunschwarz, seltener behaart.
Knospen:
Rinde/Triebe: braunschwarz, leicht abblätternd.
Laub: Sommergrün, fest, 4-8cm lang, verkehrt schmal eiförmig bis elliptisch, zugespitzt, scharf gesägt, oberseits frischgrün, unterseits heller, Nerven unterseits stark hervortretend.
Blattnarben:
Blütemonat: November Dezember März April
Blütenfarbe: weiß blaß rosa
Blüte: XI-XII und III-IV, vor dem Blattaustrieb, in verhältnismäßig wenigblütigen, 1 cm , weiß bis blaßrosa in kleinen über den Busch verteilten, bis 5cm langen endständigen Rispen, stieltellerförmig, blaßrosa bis weiß, stark duftend, leiden oft durch Frost, Blüten oft schon November/Januar, dann wieder Februar/April. Zuckerkonzentration im Nektar k.A., k.A. kg Honig/ha; Nektar=1, Pollen=1.
Früchte: Steinfrüchte giftig.
Boden: mäßig feuchte Böden, leidet unter Trockenheit, frisch und nährstoffreich in voller Sonne.
Verwendung: Solitärstrauch, industriefest, Winterblüher. Mit Zaubernuß und Winterjasmin wichtiger Winterblüher für Einzelstellung und Gruppenpflanzung in kleinen und großen Gärten.
Hinweis: Andere Winterblüher: Jasminum nudiflorum und Hamamelis i.A.. Rinde, Blätter, Früchte giftig.
Pflege:;
Vermehrung: Stecklinge unter Glas im August-September, Absenker im Juni.
; V. fragrans; .
Literatur: .
Viburnum tinus
Viburnum tinus

Mittelmeerschneeball, Lorbeerschneeball; Caprifoliáceae; ; Beet-/Balkon
Herkunft: Erst jetzt hat man seinen Charme wieder entdeckt. Im Frühjahr überzieht sich die Pflanze, die 3 m hoch werden kann, mit einem Schleier weißer Blütchen. Sie entwickeln sich aus rosafarbenen Knospen und stehen in dichten Dolden zusammen. Hintergrund für das zarte Blühen ist das Dunkeigrün der spitzovalen, ledrigen Blätter. Noch heute wird er daher manchmal Lorbeerschneeball genannt.
Wuchs:
Zweige:
Knospen:
Rinde/Triebe:
Laub:
Blattnarben:
Blütemonat: November Dezember Januar Februar März April.
Blütenfarbe: weiß
Blüte:
Früchte:
Boden:
Verwendung: Kübelpflanzen, die bereits im frühen Frühjahr blühen, sind rar. Der Mittelmeerschneeball gehört dazu. Meist wird er als kleiner, reichblühender Busch angeboten, manchmal auch als Hochstämmchen. Aufgrund seiner geringen Größe paßt er auf den Balkon wie auf die Terrasse.
Hinweis:
Pflege:Er liebt einen warmen sonnigen oder auch halbschattigen Standort. Während des Triebwachstums (bis Ende Juli) wird mäßig gedüngt. Im Sommer will er reichlich gegossen werden, im Winter mäßig. Dann sind Helligkeit und Temperaturen um 5°. ideal. Aufgrund seiner Frostverträglichkeit kann er in milden Regionen ausgepflanzt werden.;
Vermehrung:
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Literatur: BdB-Ratgeber.



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